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Sachsens Wirtschaft gibt mehr für Forschung aus

Blick in die Labore im Novaled-Hauptquartier Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt
Blick in die Labore im Novaled-Hauptquartier Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Forschungsquote stagniert allerdings

Dresden, 5. August 2021. Die sächsischen Unternehmen haben zuletzt mehr in Forschung, Entwicklung (F/E) investiert: Im Jahr 2019 waren dies 1,45 Milliarden Euro und damit 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Forschungsstärke in der sächsischen Privatwirtschaft stagnierte allerdings: Die Betriebe investierten 1,2 Prozent ihrer Umsatzerlöse für F/E aus. Damit tritt Sachsen bei dieser wichtigen Kennzahl auf der Stelle – und bleibt sogar unter dem deutschen und dem ostdeutschen Durchschnitt. Das geht aus dem nun vorgestellten Bericht „Innovationsverhalten der sächsischen Wirtschaft“ hervor, der auf Unternehmens-Umfragen des „Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung“ (ZEW) basiert.

Rechnet man allerdings Investitionen in neue Maschinen, Weiterbildungen und ähnliche Ausgaben ein, verbessert sich der Vergleich für Sachsen: Laut Bericht wuchsen diese „Innovationsausgaben“ auf 3,9 Milliarden Euro, relativ zum Umsatz verbesserte sich die Innovations-Quote auf 3,2 Prozent.

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) sieht sich bestätigt: „Mit unserer Innovationspolitik sind wir auf dem richtigen Weg“, kommentierte er den Bericht und betonte: „Die Innovationsaktivitäten sächsischer Unternehmen zahlen sich wirtschaftlich aus. Fast ein Fünftel ihres Umsatzes erwirtschaftet die sächsische Wirtschaft mit neuen Produkten.“

Autor: hw

Quelle: SMWA

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger