NewsWirtschaft

Globalfoundries investiert in Chipfabrik in China

Globalfoundries-Konzernchef Sanjay Jha. Foto: Globalfoundries
Globalfoundries-Konzernchef Sanjay Jha. Foto: Globalfoundries

Santa Clara/Chongqing, 2. Juni 2016. Globalfoundries (GF) wird seine Präsenz in China ausbauen und eine ältere Chipfabrik im Raum Chongqing auf eine moderne Produktion mit 300-Millimeter-Scheiben (Wafer) umstellen. Ein entsprechendes „Memorandum of understanding“ (Absichtserklärung) mit der Regierungsverwaltung von Chongqing sei nun unterschrieben, teilte der US-amerikanische Halbleiter-Auftragsfertiger mit.

Auftragsfertiger sieht Chancen auf chinesischem Markt

Transferieren wollen die Manager die modernen Fertigungstechnologien aus der GF-Fabrik in Singapur. „China ist der am schnellsten wachsende Halbleitermarkt, steht für mehr als die Hälfte der weltweiten Halbleiter-Konsumption und hat ein wachsendes Ökosystem fabrikloser Unternehmen“, erklärte GF-Chef Sanjay Jha die Investitionen im Reich der Mitte.

GF ist der drittgrößte Chip-Auftragsfertiger weltweit. Das Unternehmen betreibt unter anderem in Dresden eine Großfabrik, baut hier allerdings derzeit Personal ab.

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger

Schreibe einen Kommentar