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TSMC steckt 3 Milliarden Dollar in neue Chipfabriken – zur Hälfte auf Pump

Der Primus: TSMC-Fab von innen. Abb.: TSMC
Der Primus: TSMC-Fab von innen. Abb.: TSMC

Hsinchu, 13. November 2013: Der weltweit größte Chipauftragsfertiger TSMC in Taiwan setzt seinen kapitalintensiven Investitionskurs fort: Der Aufsichtsrat des Foundry-Konzerns hat heute im Hauptquartier in Hsinchu Ausgaben von rund 3,1 Milliarden Dollar (2,4 Mrd. €) genehmigt, die vor allem in den Aufbau neuer 300-mm-Megafabs sowie Ausrüstungen und Forschungsprojekte fließen sollen. Rund die Hälfte dieser Investitionen sollen durch Unternehmensanleihen finanziert werden.

Die Taiwanesen wollen offensichtlich die steigende Weltmarkt-Nachfrage für Foundry-Leistungen nutzen und den zweitgrößten Auftragsfertiger „Globalfoundries“ auf Abstand halten, der zuletzt ebenfalls Milliardenbeträge in seine Leitwerke in Malta bei New York und in Dresden investiert hatte – und ebenfalls stark wächst. Heiko Weckbrodt

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

Heiko Weckbrodt hat Geschichte studiert, arbeitet jetzt in Dresden als Wirtschafts- und Wissenschaftsjournalist und ist Chefredakteur und Admin des Nachrichtenportals Oiger. Er ist auch auf Facebook, Twitter und Google+ zu finden.

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