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Deutschland exportiert 9 % mehr Informationstechnik

Die SBO-Gruppe will den Hafen Riesa weiter als zentralen Container-Umschlagplatz zwischen Schiff, Eisenbahn und Lkw ausbauen. Foto: SBODie SBO-Gruppe will den Hafen Riesa weiter als zentralen Container-Umschlagplatz zwischen Schiff, Eisenbahn und Lkw ausbauen. Foto: SBO

Foto: SBO

Berlin, 10. Januar 2018. Deutsche Informations- und Kommunikationstechnik (ITK) ist im Ausland gefragt: Die ITK-Ausfuhren legten in den ersten neun Monaten des Jahres 2017 um neun Prozent auf 27,5 Milliarden Euro zu. Das hat der deutsche Digitalwirtschaftsverband „Bitkom“ in Berlin mitgeteilt.

Indiz für die Potenziale der Digitalisierung

„Das Jahr 2017 hat gezeigt, welche Potenziale die Digitalisierung und damit verbundene Investitionen in digitale Technologien freisetzen können“, schätzte Bitkom-Präsident Achim Berg ein. „In der Branche stehen die Zeichen bei Umsatz und Beschäftigung weiter klar auf Wachstum.“

Deutsche Importe von Informationstechnologie, Kommunikationstechnik und Unterhaltungselektronik nach Ländern. Grafik: Bitkom

Deutsche Importe von Informationstechnologie, Kommunikationstechnik und Unterhaltungselektronik nach Ländern. Grafik: Bitkom

Deutschland bleibt auf ITK-Importe aus China angewiesen

Während der Außenhandel der Bundesrepublik insgesamt seit Jahren einen Bilanzüberschuss ausweist, bleibt Deutschland per Saldo in der Informationstechnologie ein Nehmerland – und ist hier in hohem Maße von China abhängig: Den 27,5 Milliarden Euro Exporten standen im gleichen Zeitraum 44,9 Milliarden Euro ITK-Importe gegenüber – ein Zuwachs um sogar elf Prozent. Die Einfuhren aus China stiegen um 11 Prozent auf 20,6 Milliarden Euro.

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