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Insolvenzverwalter kündigt weiteren Jobabbau bei Solarworld an

Freiberg ist heute auch ein Zentrum der Solarindustrie - hier eine Solarworld-Mitarbeiterin bei der Klassifizierung von Zellen. Abb.: Solarworld

Freiberg ist heute auch ein Zentrum der Solarindustrie – hier eine Solarworld-Mitarbeiterin bei der Klassifizierung von Zellen. Abb.: Solarworld

„Signifikanter Personalabbau“ – ab August kein Geld mehr für das gesamte Personal

Bonn/Freiberg, 17. Juli 2017. Von den verbliebenen 1850 Mitarbeitern der pleite gegangenen Solarworld werden bald viele ihren Arbeitsplatz verlieren: Der vorläufige Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Horst Piepenburg, hat heute in Freiberg und Arnstadt angekündigt, ein signifikanter Personalabbau“ sei nötig. In den vergangenen Wochen sei „nicht genügend Liquidität erwirtschaftet werden, um im Anschluss an den Insolvenzgeldzeitraum ab  1. August 2017 die Personalkosten für die derzeit noch 1.850 Beschäftigen zu leisten.“

Der einstige Branchenprimus Solarworld, der seinen Hauptsitz in Bonn und Fabriken unter anderem in Sachsen und Thüringen betreibt, war im Mai pleite gegangen. Der Hersteller von Solarzellen, -modulen und anderer Photovoltaik-Technik hatte zu diesem Zeitpunkt noch knapp 2000 Mitarbeiter gehabt.

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