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Externe Experten und Software-Lösungen können viele Hürden aus dem Weg räumen

Mobilde Dienstplanung per Tablet. Foto (bearbeitet): hw

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Der Mittelstand ist noch nicht ausreichend für die digitale Revolution der Gesellschaft gerüstet. Das hat der „Bundesverband IT-Mittelstand“ (BITMi) in Aachen eingeschätzt. „Die digitale Transformation hat in Deutschland Fahrt aufgenommen. Kaum ein Unternehmen aus dem Mittelstand ist allerdings auf dieses Thema optimal vorbereitet“, analysierte der Verband.

Bitkom: Die meisten versuchen Digitalisierung allein zu bewältigen

Ähnlich sehen das die Experten des Hightech-Branchen-Verbandes „Bitkom“ in Berlin: „Die meisten Mittelständler versuchen die Digitalisierung alleine zu bewältigen und holen sich keine Unterstützung von außen“, warnt der Bitkom. Bisher haben Nur 18 Prozent der Unternehmen mit 20 bis 499 Mitarbeitern „bereits Beratungsleistungen zur digitalen Transformation des eigenen Geschäfts in Anspruch genommen, gerade einmal 6 Prozent planen das für die Zukunft“. Drei Viertel der Mittelständler (75 Prozent) geben in einer repräsentative Unternehmensbefragung an, dass das für sie kein Thema ist.

Neue Geschäftsmodelle drängen in den Markt

Aus Sicht der Analysten sind kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) allerdings in Gefahr, mit dieser Einstellung von den Großunternehmen, die bereits kräftig in den digitalen Wandel investieren, abgehängt zu werden. „Die Digitalisierung ermöglicht nicht nur eine Optimierung von Geschäftsprozessen, sie erfordert den Umbau bestehender und den Aufbau gänzlich neuer Geschäftsmodelle“, betonte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. „Wer hier vorne mit dabei sein will ist gut beraten, sich externe Unterstützung zu suchen und sich vor allem auch mit Start-ups auszutauschen.“

Software speziell für Mittelstand

Helfen können dabei auch speziell angepasste Software-Lösungen für den Mittelstand, die unter anderem hier im Netz zu finden sind. Die können dem Unternehmen zum Beispiel dabei unterstützen, bereits erprobte Cloud-Lösungen einzusetzen, um Betriebe produktiver zu machen – schließlich muss nicht jeder Mittelständler unbedingt das Rad jedesmal neu erfinden.

Herausforderung Datenschutz

Neben der Genese neuer Geschäftsmodelle und der Konkurrenz durch neue Marktteilnehmer stehen kleine und mittelständische Unternehmen inmitten der digitalen Transformation aber auch vor der Herausforderung, sich an die wandelnde Datenschutz-Gesetzgebung in Deutschland und im EU-Raum anzupassen. Denn gerade für einen Mittelständler ist es nicht leicht, etwa die Verhandlungen um transatlantische Datenschutz-Abkommen ständig auf dem Radar zu behalten.

Seit NSA-Skandal ist Sensibilität massiv gestiegen

Andererseits ist auch der mittelständischen Wirtschaft in der Bundesrepublik längst klar geworden, dass profunder informationstechnologischer (IT-) Datenschutz und IT-Sicherheit zu zentralen Herausforderungen im Wirtschaftsleben geworden sind – deren Bedeutung eher noch wachsen wird. So hatte erst jüngst eine Studie der „Nationalen Initiative für Informations- und Internet-Sicherheit“ (NFIS) ergeben, dass für den deutschen Mittelstand der Datenschutz im Jahr 2017 das wichtigste IT-Sicherheitsthema sein wird. „Seit den Geheimdienstskandalen um NSA und PRISM ist die Sensibilität der deutschen Wirtschaft in puncto Datenschutz massiv gestiegen“, heißt es in der Untersuchung. Und NFIS-Vorsitzender Thomas Lapp betont: „Die deutsche Wirtschaft sieht nur bei Anbietern, die ihre Daten in Deutschland speichern und verarbeiten, das hohe deutsche Datenschutzniveau gewährleistet.“

(Werbebeitrag)

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