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29 % wollen keinen Chip unter der Haut

Werden Menschen mit Chipimplantaten das Ziel von Biohacking? Abb.: Kaspersky

Werden Menschen mit Chipimplantaten das Ziel von Biohacking? Abb.: Kaspersky

Deutsche fürchten „feindliche Übernahme“ des eigenen Körpers

Moskau/Ingolstadt, 5. April 2016. Wird der Mensch irgendwann zum Cyborg, zum Mischwesen aus Biologie und Technologie? Vollkommen ausgeschlossen ist das nicht: Die Akzeptant der Europäer, sich elektronische Teile in den Körper implantieren zu lassen, ist laut einer europaweiten Umfrage jedenfalls höher als gedacht: Nur 29 Prozent der 1200 Befragten lehnen es strikt ab, sich einen Chip unter die Haut einpflanzen zu lassen. Das teilte das russische Sicherheits-Softwareunternehmen Kaspersky mit, das die Umfrage in Auftrag gegeben hatte.

Deutsche wollen keine Cyborgs sein

Laut einer Stichprobe sehen die Deutschen den Pfad gen Cyborg skeptischer als andere Europäer: Von ihnen lehnte jeder Zweite eine Chipimplantation ab. Die Hauptbedenken dabei: mögliche Fehlfunktionen und eine „feindliche Übernahme“ des eigenen Körpers.

Chipimplantate machen Körper für Biohacking angreifbar

„Chipimplantate verwischen die Grenze zwischen Mensch und Maschine und machen einen mit dieser Technik ausgestatteten Körper so cyberverletzbar wie nie“, schätzte Marco Preuss ein, der Leiter des europäischen Forschungs- und Analyseteams bei Kaspersky Lab. „In der Welt der Cyborgs gibt es aktuell auch keine Form der Regulierung oder Standardisierung … Beim Thema Biohacking ist es aber essenziell, dass Cybersicherheit von Anfang an in die Chipimplantate und deren Entwicklung integriert wird, denn sind die Chips erst einmal unter der Haut, ist es dafür zu spät.“

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