Internet & Web 2.0
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World Wide Web wird 25

Inzwischen zum Ritter geschlagen: Sir Tim Berners -Lee konzipierte vor 25 Jahren das World Wide Web. Foto: Paul Clarke, Wikipedia, CC-4.0-Lizenz

Königin Elisabeth II. schlug ihn 2004 zum Ritter: Sir Tim Berners -Lee konzipierte vor 25 Jahren das World Wide Web. Foto: Paul Clarke, Wikipedia, CC-4.0-Lizenz

Physiker Berners-Lee schaltete 1. Homepage 1990 frei

Berlin/Genf, 9. November 2015. Das World Wide Web (www) – heute gemeinhin mit dem Internet gleichgesetzt – wird 25 Jahre alt: Am 13. November 1990 schaltete der britische Physiker Tim Berners-Lee im Europäischen Kernforschungszentrum CERN nahe Genf die erste Homepage info.cern.ch frei. Auf dieses Jubiläum hat heute der deutsche Digitalverband Bitkom in Berlin hingewiesen.

Das Internet selbst ist zwar älter und geht zurück bis auf das militärische Arpanet der 1960er Jahre. Aber das Konzept, Netzseiten mit der einfachen Programmiersprache HTML zu bauen, sie mit verständlichen Adressen zu versehen und zu verlinken, geht vor allem auf Berners-Lee zurück. Seine 1. Homepage ist übrigens (in leicht aktualisierter Form) bis heute hier aufrufbar.

.de ist zweihäufigste Länder-Endung

Heute nutzen weltweit über drei Milliarden Menschen das Internet, schätzt der Bitkom. Die meistgenutzte Adress-Endung für Internetseiten ist mit 120 Millionen registrierten Adressen „.com“. Im globalen Vergleich belegt das deutsche „.de“ mit 16 Millionen Adressen den zweiten Platz. Neben solchen lange bekannten Adress-Formaten hat die Vergabestelle ICANN inzwischen über 1000 verschiedene Endungen zugelassen, beispielsweise „.pizza“, „.ninja“ oder „.kiwi“. In Deutschland sind insbesondere regionale Domains beliebt. So gibt es bereits rund 69.000 Adressen mit „.berlin“, fast 25.000 mit „.koeln“, über 31.000 mit „.bayern“ und etwa 23.000, die auf „.hamburg“ enden. „Gerade regionale Internetadressen eignen sich für kleine Unternehmen, um den individuellen Auftritt im Web direkt mit dem Firmenstandort zu verbinden“, betonte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.

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