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Oigers Wochenendtipp: Kamelie blüht in Pillnitz

Aus Südarika kommt die papageienblume. Im Hintergrund eine der Bronzeguss- Skulpturen von Malgorzata Chodalowska. Foto: Peter Weckbrodt

Aus Südarika kommt die Papageienblume. Im Hintergrund eine der Bronzeguss- Skulpturen von Malgorzata Chodalowska, die derzeit in Pillnitz zu sehen sind. Foto: Peter Weckbrodt

Eintritt in Schlosspark im Moment noch gratis

Dresden, 28. Februar 2015: Obgleich es im Moment etwas regnet: Im Laufe dieses Wochenendes soll es bei einem Mix aus Sonne und ein paar Wolken eher trocken bleiben, sagen die Wetterfrösche. Also das richtige Wetter, um einen bis zum 1. April noch kostenfreien Bummel durch den Schlosspark in Dresden-Pillnitz zu unternehmen. Da entfalten jetzt die Krokusse auf den Wiesenflächen ihre Pracht. Und selbst wenn es weiter regnen sollte: Auch die warmen Palm- und Kamelienhäuser sind einen Besuch wert.

Kamelie blüht im Schutzhaus

Von Tag zu Tag prächtiger wird auch die über 250 Jahre alte Kamelie, die Hofgärtner Terscheck 1801 dort auspflanzte, wo sie heute noch steht. Noch steht sie gut geschützt in ihrem 13,2 Meter hohen fahrbaren Schutzhaus. Temperatur, Belüftung, luftfeuchte und sogar die Beschattung werden durch einen Klimacomputer geregelt. Von Mitte Oktober bis Mitte Mai ist „die alte Dame“ in ihrem Haus bestens untergebracht. Der Blütenansatz ist bereits beachtlich, das werden jetzt von Tag zu Tag deutlich mehr. Für Mitte März wird der Höhepunkt des Blütenzaubers erwartet.

 

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Papageienblume im Palmenhaus Pillnitz

Mit hier erworbenen Eintrittskarte ist der unbedingt empfehlenswerte Besuch des Palmenhauses kostenlos möglich. Das 2009 wieder eröffnete Haus mit seiner bemerkenswerten Stahlguss-Glas-Konstruktion beherbergt auf 660 Quadratmetern Fläche Pflanzen aus Südafrika, Australien und Neuseeland. Einige zeigen sich gerade in ganzer Schönheit wie beispielsweise die Papageienblume.

Polnische Bildhauerin zeigt Bronze-Skulpturen

Eine spürbare Bereicherung erhalten die gekonnt ausgeführten floristischen Arrangements durch mehrere Bronzeguss-Skulpturen der polnischen Bildhauerin Malgorzata Chodalowska. Die in Lowz Geborene hat 1991 Dresden als ihr neues Zuhause erkoren. Autor: Peter Weckbrodt

Beide Häuser sind täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet zwei Euro für den Erwachsenen. Ermäßigungsberechtigte zahlen einen Euro.