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Sachsen entwirft mit Chipforschern eigene „Digitale Agenda“

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich. Abb.: J. Jeibmann/Staatskanzlei

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich. Abb.: J. Jeibmann/ Staatskanzlei

Freistaat will auch Telemedizin ausbauen

Bautzen/Dresden, 18. August 2014: Die sächsische Regierung ist mit den Digitalisierungs-Offensiven des Bundes nicht so recht zufrieden. Sie will daher eine eigene „Digitale Agenda“ zusammen mit seinen Chip-Ingenieuren und Forschern entwerfen. Das hat Ministerpräsident und CDU-Wahlkämpfer Stanislaw Tillich heute in Bautzen – kurz vor den Landtagswahlen im Freistaat – angekündigt. In einem ersten Schritt möchte er die Telemedizin im Lande ausbauen.

Tillich: Ohne Chips aus „Silicon Saxony“ keine Digital-Agenda

Am Bundesentwurf der „Digitalen Agenda“ sei zu kritisieren, dass Bürger und Experten aus der Praxis und Forschung kaum eingezogen wurden und auch Mikroelektronik nicht ausreichend beachtet wurde. ,,In ,Silicon Saxony’ werden die Chips hergestellt, ohne die die Digitalisierung nicht funktionieren würde“, betonte Tillich. „Es ist wichtig, dass wir zu einer europäischen Strategie kommen, um technologische Führerschaft und Unabhängigkeit in diesem Bereich zu erhalten. Das sollte sich auch in einer Digitalen Agenda des Bundes widerspiegeln.“ Er sehe in der „Digitalisierung ein Schwerpunktthema für die kommenden Jahre“ im Land. Autor: Heiko Weckbrodt

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