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Streit beendet: Zehn Euro Urheberrechts-Abgabe pro PC vereinbart

Euro-Münze. Abb.: Wikipedia

Abb.: Wikipedia

Einigung zwischen Computerwirtschaft und Verwertungsgesellschaften erzielt

Berlin/München, 27. Januar 2014: Autoren und andere Kreative können sich demnächst wohl über höhere Tantiemen freuen: Nach jahrelangem Streit haben sich die deutsche PC-Industrie und –Handel und die Verwertungsgesellschaften auf eine Urheberrechtsabgabe für Personalcomputer geeinigt. Demnach sind pro verkauftem Privat-PCs 10,55 Euro zu Gunsten von Autoren und Rechteinhabern abzuführen, für Geschäfts-PCs 3,20 Euro, Tablets hingegen bleiben ausgespart. Das teilten der Hightechverband „Bitkom“ und die „VG Wort“ heute mit.

Bitkom schätzt Geldfluss auf 70 Mio. € pro Jahr

Die Urheberabgabe soll den Einsatz von PCs zum Kopieren urheberrechts-geschützter Werke pauschal abgelten. Die Abgabe zahlen letztlich die PC-Käufer über höhere Preise. Laut Bitkom-Schätzungen fließen den Urhebern damit für die Jahre 2011 bis 2013 rund 240 Millionen Euro von den IT-Unternehmen zu. Ab 2014 sei mit jährlichen Zahlungen in Höhe von rund 70 Millionen Euro zu rechnen. hw

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