Alle Artikel mit dem Schlagwort: Abgabe

Streit beendet: Zehn Euro Urheberrechts-Abgabe pro PC vereinbart

Einigung zwischen Computerwirtschaft und Verwertungsgesellschaften erzielt Berlin/München, 27. Januar 2014: Autoren und andere Kreative können sich demnächst wohl über höhere Tantiemen freuen: Nach jahrelangem Streit haben sich die deutsche PC-Industrie und –Handel und die Verwertungsgesellschaften auf eine Urheberrechtsabgabe für Personalcomputer geeinigt. Demnach sind pro verkauftem Privat-PCs 10,55 Euro zu Gunsten von Autoren und Rechteinhabern abzuführen, für Geschäfts-PCs 3,20 Euro, Tablets hingegen bleiben ausgespart. Das teilten der Hightechverband „Bitkom“ und die “VG Wort” heute mit.

Zank um Kopierabgabe für USB-Sticks geht weiter

Berlin, 21. Januar 2013: Im Streit um eine höhere Urheberrechts-Abgabe für USB-Speicherstifte haben sich der deutsche Hightech-Verband „Bitkom“ und die Verwertungsgesellschaften ZPÜ, VG Wort und VG Bild Kunst nun zwar auf eine Übergangsreglung einigen können – aber von einer konsensfähigen dauerhaften Lösung sind die Streithähne offensichtlich noch weit entfernt. Das geht aus einer Bitkom-Mitteilung hervor.

Regierung macht Nachrichten-Zitate zahlpflichtig – Ausnahmen für Blogger

Berlin, 29. August 2012: Die Bundesregierung hat das umstrittene neue “Leistungsschutzrecht” beschlossen, laut dem kommerzielle Internet-Dienste wie Google künftig für Nachrichten-Kurzzitate bezahlen sollen. Der Gesetzentwurf sieht allerdings Ausnahmen für Blogger und andere kleine News-Aggregatoren vor. Die Wirtschaft reagierte mit heftiger Kritik auf den Kabinettsbeschluss und warf der Regierung Innovationsfeindlichkeit zu. Als nächstes muss der Bundestag über den Gesetzentwurf befinden.

Neue Rechte-Abgaben für Festplatten und Handys drohen – Bitkom: Forderungen völlig überhöht

Berlin, 13.7.2012: Die deutsche Hightech-Wirtschaft zeigt sich zusehens genervt von immer neuen Urheberrechts-Abgaben, die die Verwertungsgesellschaften erheben wollen und zahlreiche Technikprodukte wie externe Festplatten und Handys verteuern würden. Die Forderungen seien überhöht, kritisierte der Branchenverband „Bitkom“ in Berlin, der nun das ganze System der Abgabepauschalen „auf den Prüfstand stellen“ will.

Amazon antwortet mit Lesewolke auf Apple-Gier

Seattle/Cupertino, 13.8.2011: Im Tauziehen um Apples Versuche, alle Buch- und Zeitungsverkäufe auf dem iPad mit einer 30-prozentigen Apple-Steuer zu versehen (Der Oiger berichtete) hat der in Seattle ansässige Internetbuchhändler “Amazon” mit einem recht cleveren Schachzug geantwortet: Kindle-Kunden können ihre Bücher nun über das browser-gestützte Programm “Kindle Cloud Reader” lesen. In der praktischen Bedienung unterscheidet der sich kaum von der ursprünglichen “Kindle”-App auf dem iPad, fällt aber nicht unter die Apple-Steuer. Seit Februar 30 % Apple-Steuer auf dem iPad Um den Streit zu verstehen, muss man die Vorgeschichte kennen: Nachdem das iPad im Frühjahr 2010 auf dem Markt kam, sahen viele Verlage die Chance, den schwachen europäischen eZeitungs- und eBuch-Markt in Schwung zu bringen, da es endlich ein breit akzeptiertes Lesegerät gab, und stellen entsprechende Lese-Apps in den iTunes-Laden ein. Ab Februar 2011 folgte dann der Schock: Apple verlangte eine 30-prozentige Abgabe auf alle Artikel, die über “In-App-Käufe” geordert werden. Bei Amazons Lese-App “Kindle” betraf dies beispielsweise alle Buch-Käufe über den Knopf “Kindle-Shop” – der daraufhin inzwischen von Amazon per App-Update entfernt wurde. Umsatzrendite bei meisten …