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Rapoos Minimaus „T 120“: Streicheln statt Rollen

Statt eines Scroll-Rades hat die Rapoo-Maus T 120 eine Streichel-Fläche zum Navigieren. Foto: Rapoo

Statt eines Scroll-Rades hat die Rapoo-Maus T 120 eine Streichel-Fläche zum Navigieren. Foto: Rapoo

Statt mit Rad navigiert man durch Fingerbewegung durch Seiten

Ein eher seltenes Bedienkonzept setzt der chinesische Zubehör-Hersteller „Rapoo“ bei seiner Minimaus „Ti 120“ ein: Statt des traditionellen Rollrades hat der – in vielen bunten Farben verfügbare – Nager eine sogenannte „4D Touch-Zone“ auf dem Buckel – eine Fläche, über die der Nutzer mit dem Finger streicht, um über eine Seite auf dem Computerbildschirm zu navigieren. Per „Force-Feedback“ vibriert diese Fläche auch gelegentlich, um dem Mauseigner eine haptische Rückmeldung zu geben, was er da gerade tut.

Eher für portablen Einsatz geeignet

Das Mäuslein liegt recht gut in der Hand, auch an das Touch-Feld anstelle des Scroll-Rades kann man sich nach einiger Übung gewöhnen. Geeignet ist die T 120 allerdings meines Erachtens eher für Notebooks. Dafür spricht einerseits ihre kleine Bauform, andererseits bringt sie – jedenfalls für anspruchsvolle Nutzer – nicht die nötige Geschwindigkeit auf, um über einen Bildschirm jenseits der 19 Zoll schnell genug zu navigieren oder gar 3D-Shooter zu zocken.

Video (hw):

Erst Treiber bringt die Maus auf Trab

Allerdings hat die T 120 noch einige verbesserungswürdige Mängel. Während man beispielsweise bei anderen Funkmäusen nur den Mini-Empfänger in eine USB-Buche steckt und los geht’s, hat dies in unseren Tests überhaupt nicht funktioniert: Erst, wenn man die Treiber der Rapoo-Maus installiert und den Rechner neu gestartet hat, bewegt sich der Cursor. Zudem hakt die T 120 gelegentlich: Mal lässt sich der Cursor nur noch millimeterweise bewegen, mal bleibt die Rollfunktion des Touchfelds stecken. Passiert zwar selten, ist aber eben ärgerlich.

Fazit:

So ganz ausgereift erscheint mir die Minimaus noch nicht, wartet aber mit originellen Bedienkonzepten auf und ist dank des im Maus-Innern versenkbaren USB-Empfängers auch rasch von einem Rechner zum nächsten transportiert. Heiko Weckbrodt

„T 120“ (Rapoo), Notebook-Maus mit Force-Feedback, ca. 30 Euro

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