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Organik-Hülle verpasst Telefonen zweiten Bildschirm

Schutzhülle für Smartphone mit eigenem organischen Bildschirm (links). Foto: Pocketbook

Schutzhülle für Smartphone mit eigenem organischen Bildschirm (links). Foto: Pocketbook

Pocketbook setzt für Galaxy-Cover auf Plaste-Displays aus Dresden

Berlin/Dresden/Radebeul, 6. September 2013: Eine Schutzhülle mit eigenem Bildschirm für Computertelefone wollen die ukrainische eReader-Firma „Pocketbook“ und der englische Kunststoff-Display-Hersteller „Plastic Logic“ (PL) auf der Internationalen Funkausstellung IFA (6.-11. September 2013) in Berlin vorstellen.

eBooks und E-Mails auf Schutzhülle lesen

Konzipiert wurde die Hülle für das Samsung Galaxy S4 und andere Smartphones mit integriertem „Elektrophoretischen Bildschirm“ (EPD). Eingebettet ist ein in der Dresdner PL-Fabrik produzierter biegsamer 4,8-Zoll-Kunststoffbildschirm. Auf diesem kann der Nutzer unabhängig vom Telefon-Display wie auf einem eBuch-Lesegerät (eReader) auch bei starkem Sonnenschein abgespeicherte eBooks lesen, seine E-Mails und die Anrufliste studieren.

Plastic Logic und Ukrainer kooperieren

Die PL-Bildschirme basieren auf organischen Transistoren (O-TFT), sind damit biegsam, sehr dünn und leicht und selbst nach massiven Beschädigungen noch funktionsfähig. Nachdem PL sich von der Fertigung eigener eBuch-Lesegeräte verabschiedet hatte, setzt das Unternehmen nun auf Partnerschaften mit anderen Unternehmen, die die Plaste-Bildschirme auch in ganz anderen Produkten einsetzen. Vorgestellt wurden beispielsweise bereits energieautarke Haltestellen-Aushänge aus ePapier und Displays, die man wie ein Armband trägt.

Video über die flexiblen Oranikbildschirme aus Dresden (Plastic Logic):

Pocketbook gehört im Raum der ehemaligen Sowjetunion zu den Marktführern für eBuch-Lesegeräte. Von seiner Deutschland-Zentrale in Radebeul aus versucht das Unternehmen inzwischen, auf den westeuropäischen Märkten Fuß zu fassen. Heiko Weckbrodt

Zum Weiterlesen:

Pocketbook-Reader im Test

Neustart für Plastic Logic

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