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Gegen NSA-Schnüffler: Bundestag feiert Crypto-Party

Abb.: hw

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Berlin, 21. August 2013: Mit einer „Crypto-Party“ will der FDP-Abgeordnete Jimmy Schulz seine Kollegen im Reichstag gegen die NSA-Schnüffler fit machen. Am 3. September sollen die Bundestagsabgeordneten ihre Laptops einpacken und sich von Experten erklären lassen, wie sie ihre e-Mails verschlüsseln und ihre elektronische Kommunikation gegen neugierige Geheimdienst-Augen schützen.

„Durch die aktuellen Überwachungsskandale wurde ganz Deutschland wach gerüttelt“, erklärte der Liberale mit Blick auf die Snowden-Affäre und den Eklat um das Überwachungsprogramm „Prism“ des US-Geheimdienstes NSA. Möglichkeiten, sich gegen Schnüffler zu schützen, gebe es schon lange. Nur im Bundestag seien die diese „notwendigen Kompetenzen“ noch nicht angekommen.

Schultz und seine jüngeren FDP-Kollegen hatten bereits in der Vergangenheit mit – für Reichstagsverhältnisse – eher unorthodoxen Veranstaltungsformaten auf sich aufmerksam gemacht. Er gehörte unter anderen zu den Veranstaltern von Bundestags-LAN-Partys, die älteren Abgeordneten, die in Computerspielen nur Teufelszeug sehen, die moderne Spielewelten nahe bringen sollte. hw

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  1. Ich muss derzeit schmunzeln, wenn ich die Wahlplakate der FDP sehe auf denen für Datenschutz geworben wird. Da frage ich mich doch, was haben die Gelben die letzten vier Jahre in der Regierung eigentlich gemacht? Gab es da nicht bereits genügend Datenschutzdebatten? Und wieso landeten diese Themen nicht bereits auf dem Tisch? Für eine Partei die vier Jahre die Geschicke unseres Landes mit steuern konnte, ist dies eine schwache Leistung.

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