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Hälfte der Deutschen nutzt Internet-Festplatten – die andere Hälfte ist zu besorgt

Auch iPad & Co. setzen inzwischen auf Cloud-Lösungen. Abb.: Apple

Auch iPad & Co. setzen inzwischen auf Cloud-Lösungen. Abb.: Apple

München, 26.1.2012: Obwohl wohl viele mit dem allgegenwärtigen Schlagwort „Cloud Computing“ nicht allzu viel anfangen können: In der Praxis nutzt bereits jetzt schon über die Hälfte der Deutschen in der einen oder anderen Form solche „Internet-Festplatten“: Um Daten von seinem iPhone in Apples Netzrechnern zu sichern („iCloud“), eBücher abzulegen (zum Beispiel Amazons Kindle-Cloud), Bilder in Picasa-Alben abzuspeichern oder wichtige Arbeitsunterlagen im Webspace zu ordnen. Das geht aus einer – allerdings nicht repräsentativen – Umfrage des dänischen Netzspeicher-Anbieters „One.com“ hervor.

Demnach liegen die Deutschen nicht nur über dem EU-Durchschnitt, wenn es um die Cloud-Nutzung geht, sondern sind auch am meisten um die Sicherheit ihrer Daten besorgt: „Bei den Nichtnutzern waren die Sicherheitsbedenken besonders hoch: 73 Prozent gaben an, an der Datensicherheit von Online-Festplatten zu zweifeln“, heißt es vom Unternehmen. „Im internationalen Vergleich haben die Deutschen damit am meisten Angst um ihre Privatsphäre. Der europäische Durchschnitt lag hier bei 43 Prozent. Am sorglosesten sind dagegen die Dänen mit 25 Prozent.“ Für die Erhebung hatte One.com 272 Internet-Nutzer in Mittel-, West- und Nordeuropa online befragt.

„Cloud Computing“ gilt derzeit als Trend, wird als Begriff aber oft auch sehr weit ausgedehnt. Bezeichnet wird damit die Bereitstellung von Rechenkapazitäten und Speicherplatz über Netzwerke, vor allem über das Internet – in Abgrenzung von vor Ort aufgestellten Computern. Heiko Weckbrodt

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