Alle Artikel mit dem Schlagwort: Winter

Weihnachtsvergnügen vor 100 Jahren

Sonderausstellung „Winterfreuden in Dresden“ im Stadtmuseum Dresden, 24. November 2016. Wie unsere Urgroßeltern vor über 100 Jahren Weihnachten gefeiert und wie sie sich in der kalten Jahreszeit vergnügt haben, darüber können sich Besucher des Stadtmuseums Dresden nun ein Bild machen: Vom 26. November 2016 bis zum 5. März 2017 ist dort die Sonderausstellung „Winterfreuden in Dresden“ zu sehen. Rund 200 Bilder, Kostüme, Werbetafeln, Tanzkleider, historische Schlitten und andere Exponate machen dort deutlich: Auch unsere Vorfahren wussten sich schon in und um die Adventszeit herum zu vergnügen – und auch damals schon war Weihnachten längst eine Kommerzveranstaltung geworden. „Die Kommerzalisierung des Weihnachtsfestes durch Händler und die Industrie war bereits im 19. Jahrhundert unübersehbar“, sagt Kuratorin Andrea Rudolph.

Anna und Olaf bequatschen den Schneemann, ihnen den Weg zur Eiskönigin Elsa zu zeigen. Abb.: Disney

„Die Eiskönigin“: Disneys Zuckerbäckeradaption des Andersen-Märchens

Elsa friert die Party ein, Anna rennt Die Prinzessinen Elsa und Anna wachsen hoch im Norden auf. Doch als die ältere Schwester gekrönt werden soll, wird’s elend cool: Elsa versetzt Stadt und Party in den ewigen Winter, flieht verwirrt ob ihrer magischen Fähigkeiten in die Berge. Anna hetzt ihrer Schwester mit einem Naturburschen namens Kristoff hinterher, um dem eisigen Schwesterlein zu helfen, während ein halbseidener Prinz die Regierungsgeschäfte übernimmt.

„Neutrino-Gewitter“ soll Frühlingsbeginn in Dresden erzwingen

Forscher wollen mit Teilchenwelle Schnee abschmelzen lassen Dresden, 1. April 2013. Die sächsische Landeshauptstadt will den langen Winter 2012/13 mit Hightech-Hilfe beenden: Insgesamt 14 im Stadtgebiet verstreute Stationen werden morgen knapp zehn Minuten lang ein „Gewitter“ unsichtbarer Elementarteilchen-Pulse zünden, das alles Eis und allen Schnee im Elbtal zum Schmelzen bringen soll. Der freiwerdende thermische Überschuss reicht nach Ansicht des federführenden Wissenschaftlerteams vom Großforschungszentrum Rossendorf zudem aus, um den Boden für mehrere Tage zu erwärmen, so dass sich bis zum demnächst erwarteten Wetterumschwung auch kein neuer Schnee festsetzen dürfte. „Ich denke, wir können Außentemperaturen über 288 Kelvin für etwa zwei Wochen garantieren“, kündigte Projektleiter Prof. Hannes Alarich an. Das entspricht etwa plus 15 Grad Celsius.