Alle Artikel mit dem Schlagwort: Ultracap

Umweltdrohne der TU Dresden im Flug. Foto: Heiko Weckbrodt

Drohnen sollen Antriebsenergie auch im Gehäuse speichern

Französisch-sächsisches Printcap-Konsortium will schnellladende Superkondensatoren per 3D-Druck ins Chassis einbetten Dresden/Paris, 5. August 2022. Paketdrohnen und Elektroautos sollen ihre Antriebsenergie künftig nicht allein in Akkus, sondern auch in ihren Chassis speichern. Ermöglichen sollen dies 3D-Drucker, die spezielle Schnelllade-Superkondensatoren direkt in tragende Bauteile einbetten. Darauf zielt ein europäisches Konsortium „Nächste Generation 3D-gedruckter struktureller Superkondensatoren“ (Printcap) mit sächsischer Beteiligung, das nun in Paris gestartet ist. Darauf hat das „Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik“ (ILK) der TU Dresden hingewiesen, das zu den Projektpartner gehört.

Ultrakondensatoren von Skeleton. Foto: Skeleton

Skeleton baut neue Energiespeicher-Fabrik in Markranstädt

Esten investieren weitere 220 Millionen Euro in Superkondensator-Produktion in Sachsen Markranstädt, 20. Juli 2022. Skeleton Technologies baut gemeinsam mit Siemens eine große Energiespeicher-Fabrik in Markranstädt bei Leipzig. Inklusive weiterer Forschungsausgaben und Ausbauten will das estnisch-sächsische Unternehmen dafür rund 220 Millionen Euro in Sachsen investieren. Das geht aus einer Skeleton-Mitteilung hervor.

Oliver Ahlberg und Taavi-Madiberk von Skeleton zeigen ihre Ultrakondensatoren. Foto: Skeleton

Neue Kapitalspritze für Skeleton

Esten wollen in ihrer Fabrik in Sachsen mehr Stromspeicher bauen Tallin/Großröhrsdorf, 28. Januar 2022. Europäische Risikokapitalisten investieren weitere 37,6 Millionen Euro in „Skeleton Technologies“. Das hat das estnisch-sächsische Energiespeicher-Unternehmen in Tallinn mitgeteilt. Die Skeleton-Chefs wollen mit dem Geld die Produktion von Superkondensatoren (Supercaps) in ihrer Fabrik in Großröhrsdorf bei Dresden ausbauen und die Weiterentwicklung von graphen-basierten Supercaps vorantreiben.

Ultrakondensatoren von Skeleton. Foto: Skeleton

Ultrakondensatoren aus Sachsen treiben künftig Straßenbahnen an

Skeleton-Fabrik liefert schnelle Stromspeicher an spanische „CAF Power & Automation“ Großröhrsdorf/Donostia, 13. Juli 2021. Ultrakondensatoren von „Skeleton Technologies“ sollen künftig für effizientere Straßenbahnen sorgen, die streckenweise ohne Oberleitung auskommen und nur an den Stationen elektrisch nachladen. Das estnisch-sächsische Unternehmen wird dafür das spanische Bahntechnik-Unternehmen „CAF Power & Automation“ aus Donostia-San Sebastián mit schnellen Stromspeichern aus seiner Fabrik in Großröhrsdorf beliefern. Das geht aus einer Skeleton-Mitteilung hervor.

Oliver Ahlberg und Taavi-Madiberk von Skeleton zeigen ihre Ultrakondensatoren. Foto: Skeleton

Millionen-Spritze für Ultrakondensator-Firma Skeleton

Investoren pumpen weitere 29 Millionen Euro in estnisch-sächsischen Energiespeicher-Hersteller Dresden/Tallin, 1. Juli 2021. „Skeleton Technologies“ hat weitere 29 Millionen Euro von Investoren eingeworben. Das hat der estnisch-sächsische Superkondensator-Hersteller mitgeteilt. Inklusive dieser neuen Risikokapital-Spritze hat Skeleton damit in den vergangenen Monaten insgesamt rund 120 Millionen Euro eingeworben. Mit dem Geld kann das Unternehmen seine Hauptfabrik in Großröhrsdorf bei Dresden ausbauen, seine Graphen-Elektrodentechnologie verbessern und künftig auch eine neue Generation von Akkus entwickeln, die mit schnellen Superkondensatoren gekoppelt sind.

Robert Klose überprüft in der Skeleton-Fabrik in Großröhrsdorf, ob die Ultrakondensator-Zellbehälter korrekt laserverschweißt sind. Foto: Heiko Weckbrodt

Skeleton baut Ultrakondensator-Fabrik in Großröhrsdorf aus

Esten wollen in Sachsen neue Hybrid-Speicher aus Ultracaps und Lithium-Akkus entwickeln Großröhrsdorf/Tallinn, 10. März 2021. Ultraschnelle Energiespeicher aus Sachsen und Estland sollen bald dabei helfen, Elektroautos rascher aufzuladen, die Energiewende-Spitzen in den deutschen Stromnetzen zu glätten und Lkws beim Kaltstart helfen. „Skeleton Technologies“ baut deshalb nun seine Fabrik für Ultrakondensatoren (Ultracaps) in Großröhrsdorf aus und konzentriert dort die Entwicklung neuer Produkte. Dafür investiert das estnisch-sächsische Unternehmen rund 110 Millionen Euro. Bis zum Jahresende sollen rund 40 neue Jobs entstehen.

Oliver Ahlberg und Taavi-Madiberk von Skeleton zeigen ihre Ultrakondensatoren. Foto: Skeleton

Skeleton steckt weitere 25 Millionen Euro in Ultrakondensator-Fabrik in Sachen

Geld fließt in Fabrik in Großröhrsdorf und mehr Forschung Tallinn/Großröhrsdorf, 18. April 2019. „Skeleton Technologies“ wird weitere 25 Millionen Euro in seine Ultrakondensatoren-Fabrik in Großröhrsdorf investieren. Das hat das estnische Unternehmen in Tallin dem sächsischen Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) versprochen, der mit einer Wirtschaftsdelegation zuvor Finnland und dann Estland besucht hatte. Die Belegschaft werde sich bis 2022 von 50 auf dann 545 verzehnfachen, kündigte Skeleton laut einer ministeriellen Mitteilung zudem an.

Forschen gemeinsam an Ultrakondensatoren: Prof. Dr. Ralf Rogler, Prof. Jörg Feller und Thomas Hucke (CTO Skeleton Technologies), Foto: HTW Dresden/Peter Sebb

Esten und Sachsen entwickeln schnelle Stromspeicher

Skeleton baut Fabrik in Großröhrsdorf und nistet sich derweil in HTW Dresden ein Dresden/Großröhrsdorf, 11. September 2018. Ultrakondensatoren (Ultracaps) sind Energiespeicher, die elektrischen Strom extrem schnell aufnehmen und abgeben können. In der Raumfahrt und beim Militär sind sie bereits vielerorts im Einsatz. In Zukunft könnten sie beispielsweise auch die Reichweite und Effizienz von Elektroautos oder Hybridbussen deutlich erhöhen – indem sie als schneller Zwischenspeicher Bremsenergie puffern, um sie dann wieder in die langsamere Batterie zurückzuführen. Die Firma Skeleton und die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden forschen derzeit gemeinsam an einer neuen, verbesserten Ultracap-Generation, die auf dem kohlenstoffbasiertem Hightech-Werkstoff „Graphen“ bestehen.