Alle Artikel mit dem Schlagwort: ÖPNV

Carl und Carla“-Mitgründer Richard Vetter (l.) Wirtschaftsförderer Robert Franke und Marco weiß (VW, r.) mit den Miettransportern vor de Goldenen Pfote des Rathauses in Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresden verknüpft Carsharing und ÖPNV

Stadt und VW helfen „Carl und Carla“, gewerbliches und privates Carsharing mit Straßenbahnen zu verbinden Dresden, 26. Juni 2018. Damit die Deutschen künftig mehr mit Bus und Straßenbahn, dafür weniger mit Autos durch die Städte gondeln und zugleich Kleintransporter besser auslasten, erprobt das Dresdner Carsharing-Unternehmen „Carl und Carla“ ein neues Mobilitätskonzept: Wer bei ihnen einen Kleinbus oder Transporter leiht und zum Übergabepunkt mit dem „Öffentlichen Personennahverkehr“ (ÖPNV) anreist, bekommt einen Euro Rabatt auf die Mietkosten. Das hat „Carl und Carla“-Mitgründer Richard Vetter angekündigt. „Wir wollen den ÖPNV integrieren, den Nutzern weitere Vorteile bieten und damit das klassische Carsharing noch attraktiver gestalten“, kündigte er an.

Plastic Logic und Serelec entwickeln digitale Haltestellen-Aushänge

Lyon/Cambridge/Dresden, 28. Januar 2013: Elektronisches Papier soll künftig klassisches Papier an Bus- U-Bahn- und Bahnhaltestellen ersetzen und dort zum Beispiel Verspätungen, Fahrplanänderungen und andere Fahrgast-Informationen in Echtzeit anzeigen – und dies bei nahezu null Stromverbrauch. Entsprechende „digitale Schilder“ entwickeln derzeit die französische Ingenieurfirma „Serelec“ und das englisch-deutsche Unternehmen „Plastic Logic“ (PL).

Längster Bus der Welt: Fraunhofer will Dresdner Autotram in China und Arabien auf die Piste schicken

Dresden, 22. August 2012: Als Alternative zum Bau teurer Straßenbahnstrecken in kleineren und mittleren deutschen Städten wie auch in Schwellenländern hat das Dresdner “Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme” (IVI) seine neu entwickelte „Autotram Extra Grand“ während der heutigen – und von den Dresdnern dicht umlagerten – Premiere des Hightech-Vehikels in Dresden angepriesen. Die Zukunft des mit über 30 Metern „längsten und wohl auch innovativsten Busses der Welt“ werde wohl weniger in seiner Heimatstadt Dresden liegen, die bereits über ein gut ausgebautes Straßenbahnnetz verfüge, erklärte IVI-Chef Dr. Matthias Klinger. Eher komme der hochkapazitive Superbus für Städte wie Ingolstadt oder Wiesbaden mit großem Verkehrsaufkommen, aber ohne eigenes Tramnetz in Frage, aber auch für stark frequentierte Strecken zum Beispiel in Asien oder Südamerika.

Elektrischer Bahnbus “Autotram” mit Morphing-Kupplung und Superladern

Dresden, 2.9.2011. Die Dresdner “Autotram” ist Bus und Straßenbahn in einem, Staus oder Unfälle auf den Gleisen können sie nicht aufhalten: Der von einem Forscherkonsortium unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme (IVI) in Dresden entwickelte Demonstrator versammelt neueste Technologien für den elektrischen Nahverkehr der Zukunft.

Fraunhofer-Forscher entwickeln ÖPNV-Navi

Dresden, 9.7.11: Verkehrswissenschaftler und Informatiker entwickeln derzeit in Dresden einen „mobilen Lotsen“ für Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel (ÖPNV), um mehr Autofahrer zum Umstieg auf Bus und Bahn zu bewegen.Die Vision des Fraunhofer-Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme (IVI): Ähnlich wie Autofahrer heutzutage ihr Reiseziel in ein Navigationssystem eingeben und unterwegs auch vor Staus gewarnt werden, soll die neue Handy-Applikation “Smartway” dem Nutzer die optimale Route mit Straßenbahnen, Bus und anderen öffentlichen Fahrzeugen weisen, Verspätungen berücksichtigen, auf Sehenswürdigkeiten und dergleichen hinweisen. Ihre Ortungsdaten bezieht die App vom Handy-GPS und den Fahrzeugdaten der örtlichen Verkehrsbetriebe, so Projektleiter Andreas Küster. Die App soll ab September 2011 in Dresden und Turin in der Praxis getestet werden und 2012 zunächst für Android-Smartphones erscheinen. „Ob es künftig auch Versionen für andere mobile Plattformen geben wird, obliegt den Verkehrsbetrieben, die die Applikation anbieten“, erklärte Küster. Die Bahn-App fürs iPhone und manche Auto-Navis bieten derzeit zwar schon einige Funktionen an, wie sie den IVI-Forschern vorschweben, aber nicht derart gebündelt. hw www.fraunhofer.de/presse/presseinformationen/2010-2011/19/mobiler-lotse.jsp