Alle Artikel mit dem Schlagwort: Ionenantrieb

Max Trenkner zeigt in ein Modell der geflügelten Mini-Satelliten von Captis Space Systems. Foto (freigestellt): Heiko Weckbrodt

Mit geflügelten Miniwürfeln ins All

„Captis“ Dresden entwirft Kleinstsatelliten für den nahen Erdorbit Dresden, 2. Juli 2024. Mit „VLEO Cubesat“-Kleinstsatelliten will „Captis Space Systems“ die Raumfahrt so preiswert machen, dass sich bald jeder Verein, jede Hochschule und jedes Unternehmen einen eigenen Satelliten leisten kann – ohne dauerhaft Weltraummüll zu produzieren. Das haben Valentin Petzold, Max Trenkner und Ulrich Brinker – die Gründer des sich gerade formierenden Jungunternehmens in Dresden – angekündigt.

Die Visualisierung zeigt Satellit Uwe 4 von der Uni Würzburg mit gezündeten Morpheus-Triebwerken. Visualisierung: Uni Würzburg

Elektrischer Morpheus kämpft gegen den Weltraumschrott

Dresdner TU-Ingenieure machen mit weltweit kleinstem Ionenantrieb die Nanosatelliten manövrierfähig Dresden, 14. März 2019. Der junge Raumfahrt-Zulieferer „Morpheus“ will in Dresden eine Produktionsstätte für innovative Satelliten-Antriebe einrichten. Das hat Morpheus-Chef Daniel Bock  angekündigt. Herstellen will die Ausgründung der Technischen Universität Dresden (TUD) dort das laut eigenen Angaben weltweit kleinste elektrische Ionen-Triebwerk. Denn im Kampf gegen Weltraumschrott ist den Dresdner Ingenieuren ein wichtiger technologischer Fortschritt gelungen: Die „Morpheus“-Experten haben an Bord des Nanosatelliten „Uwe 4“ der Uni Würzburg neuartige elektrische Miniatur-Ionenantriebe erfolgreich im All gezündet. Dabei handelt es sich um Triebwerke von der Größe eines Näh-Fingerhutes, die mit wenigen Gramm Flüssigmetall betankt werden und damit bis zu zehn Jahre aktionsfähig bleiben sollen. „Das ist ein Weltrekord“, erklärte Morpheus-Chef Bock. „Damit sind wir der Konkurrenz Jahre voraus.“