Alle Artikel mit dem Schlagwort: Frauen

Louisa Fay (Mitte) hat den 1. Platz im Wettbewerb Women´s Awards 2020 errungen. Fatima El-Hassan (l.) und Jana Eisoldt kamen auf die Folgeplätze. Foto: Tobias Koch für die Carl Zeiss Digital Innovation GmbH

Junge Informatikerinnen in Dresden ausgezeichnet

Abschlussarbeiten über maschinelles Lernen, KI-Moral und Spionageabwehr gewürdigt Dresden, 29. September 2020. Drei begabte Nachwuchs-Informatikerinnen haben in Dresden den „Women‘s Awards 2020“ gewonnen: Louisa Fay aus Stuttgart, Fatima El Hassan aus Berlin und die aus Dresden stammende Jana Eisoldt, die jetzt an der Uni Magdeburg studiert. Das hat die Dresdner „Carl Zeiss Digital Innovation GmbH“ mitgeteilt, die bis zur Übernahme durch Zeiss im Frühjahr 2020 „Saxonia Systems AG“ hieß.

Professorin Esther Troost. Foto: Stephan Wiegand für die Hochschulmedizin Dresden

Neue Forschungsdekanin für Unimedizin in Dresden

Professorin Troost will mehr jungen Forscherinnen und Forschern TU-Karriere schmackhaft machen Dresden, 23. August 2020. Eine neue Forschungsdekanin will neue Akzente in der medizinischen Fakultät „Carl Gustav Carus“ der TU Dresden setzen. Das geht aus einer Mitteilung der Uni hervor. Demnach folgt die Radiologin Prof. Esther Troost in dieser Position auf die Jugendmedizinern Prof. Angela Rösen-Wolff. Letzteres war dem Ruf der neuen TU-Rektorin Professorin Ursula Staudinger gefolgt und ist nun Forschungs-Prodekanin für die gesamte Dresdner Universität.

Haben die "Saxonia Awards 2019" gewonnen: Lina Peters, Anja Reusch, Carolin Schoss, und Karin Lampesberger. Foto Tobias Koch

Saxonia-Preise: Ein Tick in der Computerwelt

Saxonia Systems Dresden ehrt vier junge Informatikerinnen mit besonderen Abschlussprojekten Dresden, 23. September 2019. Wie verhält sich ein Computer mit Tourette-Syndrom? Wird je eine Künstliche Intelligenz imstande sein, die Feinheiten der deutschen Grammatik zu durchschauen? Und können uns virtuelle Roboter wiederum helfen, Suaheli, Finnisch oder andere fremde Sprachen zu lernen? Diesen und weiteren faszinierenden Fragen an unsere digitale Zukunft haben sich vier junge Informatikerinnen aus Dresden. Leipzig, Chemnitz und Berlin gewidmet. Und sie haben dabei in ihren Studienabschluss-Arbeiten so herausragende Ergebnissen erzielt, dass die Dresdner Software-Schmiede „Saxonia Systems“ diese Nachwuchs-Expertinnen nun mit dem „9. Saxonia Woman Award” ausgezeichnet hat. Die Jury würdigte zudem auch das gesellschaftliche Engagement der vier Preisträgerinnen.

Der Saxonia Woman Award ist mit einer Plastik des Künstlers Ulrich Eißner verknüpft. Foto: Sabine Mutschke, Saxonia Systems

Saxonia Systems lobt Preis für junge Informatikerinnen aus

Dresdner Aufsichtsrätin will Frauen für IT-Karriere begeistern Dresden, 5. Juni 2019. Um junge Frauen zu einer Informatik-Karriere zu ermutigen, lobt Aufsichtsrätin Viola Klein von der Dresdner Software-Schmiede „Saxonia Systems AG“ dieses Jahr wieder einen „Saxonia Woman Award“ aus. „Gut ausgebildete IT-Fachleute werden in jeder Branche gebraucht“, betonte Viola Klein. Oft sind Kompetenzen gefragt, die als typisch weiblich gelten, wie zum Beispiel Empathie und Kommunikationsstärke.“

Der Saxonia Woman Award ist mit einer Plastik des Künstlers Ulrich Eißner verknüpft. Foto: Sabine Mutschke, Saxonia Systems

Saxonia schreibt Preise für Informatikerinnen aus

Dresdner Unternehmerin will mit dem „Saxonia Woman Award“ mehr Frauen für Software-Karriere begeistern Dresden, 13. Juni 2018. Informatik-Studentinnen aus Sachsen, Brandenburg und Berlin können sich bis zum 30. Juni um den „Saxonia Woman Award“ bewerben. Das Dresdner Software-Unternehmen „Saxonia Systems AG“ würdigt damit jährlich hervorragende Leistungen von Studentinnen der Informatik, Wirtschaftsinformatik und Medieninformatik. Saxonia-Chefin Viola Klein will damit erreichen, dass sich mehr Frauen für eine Karriere in der Software-Branche entscheiden.

Die wöchentlichen Zeitscheiben für unbezahlte Tätigkeiten sinken, für Frauen machen sie aber immer noch den übergroßen Teil ihrer Wochenarbeitszeit aus. Grafik: Destatis

Frauen arbeiten 2/3 ihrer Zeit unbezahlt

Haushalt, Kinder, Putzen & Co. machen größten Teil der Arbeitswoche aus Wiesbaden, 18. Mai 2015: Die meisten Deutschen sind den größten Teil ihrer Arbeitszeit über unbezahlt tätig – und für Frauen gilt das ganz besonders: Im Schnitt arbeiten sie 45,5 Stunden pro Woche (Stand 2013), davon zu rund zwei Dritteln unbezahlt. Das hat das Statistische Bundesamt in Wiesbaden durch eine Umfrage unter 11.000 Bundesbürgern ermittelt.

Frauen waren bei der Stasi meist nur in untergeordneten Positionen tätig - hier eine Sekretärin Hauptabteilung Personenschutz (1980). Repro: BStU

Stasi blieb ein Männerverein

Nur 15,7 Prozent Frauenanteil im MfS – neue Ausstellung in Dresden Dresden/Berlin, 14. Januar 2015: Als Quelle von Geheimnissen waren Sekretärinnen im Westen unter den Schlapphüten um den DDR-Oberspion Markus Wolf einst ein beliebtes Ziel – derweil war es aber innerhalb des ostdeutschen Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) mit der Integration und Gleichberechtigung der Frauen nicht allzu weit her. „Gegen Ende der DDR lag der Frauenanteil im MfS bei nur 15,7 Prozent – und nur ganz wenige Frauen waren in Führungspositionen tätig“, hat der Berliner Historiker Dr. Philipp Springer im Oiger-Gespräch eingeschätzt. Der wissenschaftliche Mitarbeiter des Stasiunterlagen-Beauftragten Roland Jahn hat dafür zahlreiche Akten aus dem Stasi-Bestand ausgewertet – heute Abend wird er in Dresden über seine Befunde unter dem Titel „Kampfgefährtin, Mutter, Frau“ referieren.

Die Aufnahme aus dem Jahr 2013 zeigt Teilnehmerinnen des Wissenschaftscampus' in Chemnitz, die gerade ein Fraunhofer-Mikrosystem begutachten. Foto: Dragos Popescu, FHG

Fraunhofer lockt Frauen zur Führung

Dresdner „Wissenschaftscampus“ ist eine Art “Bootcamp” für angehende Forschungschefinnen Dresden, 8. August 2014: Wenn Frauen mit an Bord sind, arbeitet ein Forscherteam oft erfolgreicher, ist Florian Wiedemann von der Personalabteilung der Fraunhofer-Gesellschaft (FHG) überzeugt. „Frauen bringen andere Perspektiven ein, gerade auch bei technischen Problemen“, erklärt er sich das. Daher haben die Fraunhofer-Wissenschaftler nun begonnen, „Wissenschaftscampus“-Veranstaltungen auszurichten, durch die Studentinnen der Natur- und Technikwissenschaften auf Führungspositionen in Forschungsinstituten vorbereitet werden sollen. Die Premiere dieses Formats vor einem Jahr in Chemnitz war so erfolgreich, dass die FHG nun solch einen Wissenschaftscampus auch in Dresden ausrichtet.

Technikerin und Autorin Stefanie Mühlsteph machts vor: Mädels, ran an die Technik! Foto: Schwarzkopf-Verlag

MINT-Mädels räumen mit Klischees auf

Junge Technikerin beleuchtet im Buch „Technik-Girl“ Klischees und Ängste in Männerdomänen Nerd-Mädchen Stefanie Mühlsteph rührt die Werbetrommel für das „Technik-Girl“: In ihrem gleichnamigen neuen Buch stellt die 26-jährige Elektrotechnikerin und bekennende „Nerdine“ Physikerinnen, Mechatronikerinnen, Programmiererinnen und andere weibliche Hightech-Lebensentwürfe vor, um Mädchen Mut zu machen, in diese männlichen Domänen selbst vorzustoßen. Denn die sollen sich nicht bequatschen lassen, dass Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (sogenannte MINT-Fächer) nichts für Frauen sein: „Wenn man jemanden lange genug einredet, dass er etwas nicht kann, dann kann er es auch nicht – oder versucht es nicht mal“, meint Stefanie Mühlsteph.

Hamburger „Goodgames“ stellt ein – und hofft auf Frauen

Hamburg, 10. Januar 2013: Das Hamburger Spielestudio „Good Games“ will seine Belegschaft bis Ende 2013 von derzeit 330 auf dann 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausbauen – und setzt dabei auch auf Spiele-Designerinnen, Mathematikerinnen und Programmiererinnen. Das teilte „Goodgames“-Mitbegründer Christian Wawrzinek an. „Qualifizierte Nachwuchskräfte zu finden ist in Zeiten des Fachkräftemangels die größte Herausforderung“, betonte er.

Längst kein Nerd-Zeug mehr: 99 % der Mädchen nutzen das Internet

Berlin, 26.4.2012: Galten Computer und Netzwerke noch vor ein paar Jahren als Domäne pickliger Jungs und vereinsamter Nerds, hat das Internet dafür gesorgt, dass die Rechentechnik auch die letzte Bastion des Widerstands überwunden hat: Mittlerweile nutzen 99 Prozent aller Mädchen und jungen Frauen zwischen 14 und 29 Jahren das Internet, teilte der Hightech-Verband “Bitkom” in Berlin heute anlässlich des sogenannten “Girls Day” mit.