Alle Artikel mit dem Schlagwort: Fernseher

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Fernsehen fördert Lungenembolie

Ähnliche Effekte wie beim „Holzklasse“-Fliegen London/Osaka, 30. August 2015: Stundenlanges Fernsehen erhöht das Risiko, eine Lungenembolie zu bekommen, also ein gefährliches Blut-Gerinnsel. Davor hat heute die „Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung“ gewarnt. Sie berief sich dabei auf eine neue japanische Studie, die auf dem „Kongress der Europäischen Kardiologischen Gesellschaft“ (ESC) in London vorgestellt wurde.

Lange wurden solche Verschmelzungen nur behauptet, nun wachsen Tablets, Smartphones und Fernseher-Welt tatsächlich zusammen. Foto: Bitkom

Wachstum durch Tablets und Smartphones schwächt sich ab

Berlin, 3. September 2014: Neue Geräte-Klassen wie Tablettcomputer (Tablets) und Computertelefone (Smartphones) sorgen weiter für überdurchschnittliche Wachstums-Impulse im deutschen Markt für Unterhaltungselektronik – die Zeit der großen Sprünge ist aber vorbei. Nun ist zu erwarten, dass die bereits seit Jahren beschworene Vernetzung klassischer und neuer Unterhaltungselektronik tatsächlich an Bedeutung gewinnt. Das geht aus Studie „Consumer Electronics 2014“ vor, die der Hightech-Verband „Bitkom“ heute im kurz vor dem Start der Funkmesse „IFA 2014“ in Berlin vorgelegt hat.

Viele Fernseher haben heute Netzanschluss, unterstützen teils auch Apps. Foto: Bitkom

Deutsche wollen nicht auf Fernseher verzichten

Videoströme und Tablets ergänzen Glotze nur Berlin, 14. August 2014: Trotz des digitalen Wandels kann sich eine große Mehrheit der Deutschen ein Leben ohne Glotze nicht verzichten: In einer Umfrage der Marktforschungsinstitute „Aris“ und „Bitkom Research“ erklärten rund 86 Prozent der insgesamt 1004 Befragten, nicht auf ihr Fernsehgerät verzichten zu können.

Bloomberg: Samsung und LG revidieren Fokus auf OLED-Fernseher

New York/Seoul, 26. Mai 2013: Die südkoreanischen Elektronikriesen Samsung und LG überdenken laut einem Bericht des Wirtschaftsportals Bloomberg.com ihre Strategie, weitere Milliardensummen in die Produktion von Fernsehern aus Organischen Leuchtdioden (OLEDs) zu investieren. Laut Bloomberg wollen sie zwar nicht aus dem OLED-TV-Geschäft aussteigen, aber sich stärker auf hochaufgelöste Bildschirme in klassischer LCD-Technologie konzentrieren.

Bedienfreundlichkeit für Deutsche immer wichtiger

Berlin, 1. November 2012: Die Deutschen sind anscheinend gar nicht solch technikorientierte Konsumenten wie ihnen oft nachgesagt wird: Im Land der Techniker und Ingenieure steht für immer mehr deutsche Elektronikkäufer die Bedienfreundlichkeit von Computer, Handy, Fernseher und Co. im Vordergrund, aber nicht so sehr die Leistung oder die technischen Parameter. Das hat eine “Aris”-Umfrage unter 500 Bundesbürgern im Auftrag des Hightech-Verbandes “Bitkom” ergeben.

Jeder fünfte Fernseher wird im Internet gekauft

Berlin, 15.8.2012: Die Deutschen kaufen Heimelektronik in zunehmenden Maße im Netz: Mittlerweile wird beispielsweise fast jedes fünfte Fernsehgerät im Internet erworben, wie der Hightech-Verband “Bitkom” mitteilte – er stützt sich dabei auf eine Handelsstichprobe der “Gesellschaft für Konsumforschung” (GfK). Generell habe der Online-Vertriebskanal für den Heimelektronik-Verkauf im ersten Halbjahr 2012 um einen Prozentpunkt auf 15 Prozent Marktanteil zugelegt.

3D-Fernseher ohne Brillenzwang

Neuss, 21.3.2012: Toshiba will ab Ende März die – nach eigenen Angaben – weltweit ersten in Serie gefertigten Fernseher, die 3D-Filme ohne Brille anzeigen können, europaweit verkaufen. Der “55ZL2G” hat einen Miniaturlinsen-Bildschirm und berechnet aus seinen Kamerainformationen für bis zu fünf Zuschauer jeweils neun Perspektiven, um dreidimensionale Bilder zu erzeugen. Bisher habe es solche Fernseher nur als Prototypen und nur in Japan gegeben, erklärte Toshiba. Der 55-Zoller soll satte 8000 Euro kosten. hw

Erfolgskurve für organische Fernseher umstritten

Las Vegas, 12.1.2012: Nachdem LG, Samsung und andere große Elektronikkonzerne auf der Heimelektronikmesse “CES” ihre neuen großformatigen OLED-Fernseher vorgestellt haben, streiten sich Hersteller und Marktanalysten darüber, ob den möglichen Markterfolg der neuen superflachen Bildschirme in naher Zukunft. Während allein schon LG damit rechnet, in diesem Jahr 200.000 bis 300.000 und 2012 bereits zwei Millionen organische TV-Sets verkaufen zu können, erwartet das Marktforschungsunternehmen iSuppli, dass in diesem Jahr nur 34.000 und 2013 etwa eine halbe Million OLED-TVs abgesetzt werden.

Fernseher vernetzen sich

Computertechnik unterwandert Heimelektronikmarkt Berlin, 23.8.2011:Fernsehgeräte mit Internetanschluss dominieren immer mehr die Verkaufszahlen in den Elektronikmärkten, klassische Videokameras und MP3-Player werden zunehmend durch Smartphone (Computertelefon) und Tablett-PC  verdrängt – „In der Unterhaltungselektronik findet eine Zeitenwende statt“, schätzt Ralph Haupter vom deutschen Hightechbranchen-Verband “Bitkom” in Berlin ein. „Die Digitalisierung ist weitgehend abgeschlossen, der neue Megatrend ist Connectivity“. So sei inzwischen jeder dritte verkaufte Fernseher internetfähig, Tendenz: stark steigend. Im Umsatz werden diese “Connected TVs” die klassischen Glotzen in diesem Jahr bereits überholen, prognostizierte Bitkom. Denn immer mehr Käufer legen Wert darauf, dass sie mit einem USB-Anschluss Filme in ihren Fernseher einspeisen und per Internet neue Funktionen aufspielen und Netz-Mediatheken anschauen können können. Vor allem Technisat hatte sich bei den computeraufgerüsteten und vernetzten TV-Geräten in den vergangenen Jahren einen Namen gemacht – das Unternehmen hatte auch das ehemalige RFT-Werk in Staßfurt übernommen, das bereits in den 90ern – damals aber ohne rechten Erfolg – mit internetfähigen Glotzen experimentiert hatte.