Alle Artikel mit dem Schlagwort: ERC

Tobias Dornheim promovierte 2018 an der Universität Kiel und forscht seit 2019 am Casus in Görlitz. Foto: Michal Bajda für das HZDR

Görlitzer gibt Supercomputern Rechenweg-Nachhilfe

Casus-Nachwuchsforscher Dornheim kombiniert Casino- und KI-Methoden, um Jupiters Kern zu durchschauen Görlitz, 22. November 2022. Der 32-jährige „Casus“-Wissenschaftler Dr. Tobias Dornheim aus Görlitz bekommt vom Europäischen Forschungsrat (ERC) ein knapp 1,5 Millionen Euro umfassende Stipendium für sein Projekt „Predicting the Extreme“ (Prextreme). Mit dem „ERC Starting Grant“ in der Tasche kann Dornheim bis 2027 seine Arbeit an neuen mathemischen Modellen vorantreiben. Diese innovativen Computer-Rechenmethoden sollen letztlich die extremen Drücke und Hitze in braunen Zwergsternen und Riesenplaneten wie Jupiter erklären, aber auch den Weg zu neuen Materalien wie etwa Nanodiamanten ebnen und das Design sehr strahlungsarmer Kernfusions-Reaktoren verbessern. Das geht aus einer Mitteilung des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) hervor, zu dem das Görlitzer „Center for Advanced Systems Understanding“ (Casus) gehört.

Der Finanzierungsbedarf junger Unternehmen in Deutschland steigt. Foto: Heiko Weckbrodt

Mit Ionen chemo-rechnen wie das Hirn

Forschungsrat verteilt Millionenstipendien für anspruchsvolle Forschungen an der TU Dresden Dresden, 27. April 2022. Für ihre Forschungen an den Ursachen von Entzündungen, biologisch inspirierten neuen Rechnerkonzepten und neuen Krebstherapien bekommen die Professoren Triantafyllos Chavakis. Stefan Kaskel und Andreas Deutsch von der TU Dresden insgesamt rund 5,3 Millionen Euro vom „Europäischen Forschungsrat“ (ERC) in Form von fortgeschrittenen Stipendien („Advanced Grants“). Das haben das sächsische Wissenschaftsministerium und die Technische Universität Dresden mitgeteilt.

Dr. Minshen Zhu hat für sein "Smart Dust"-Projekt den ersten "ERC Grant" für die TU Chemnitz ein. Foto: Jacob Müller für die TUC

Chemnitzer planen Mikrobatterie für „schlauen Staub“

Europäischer Forschungsrat bewilligt Stipendium für jungen Spitzenforscher Chemnitz, 10. Januar 2022. Der Materialwissenschaftler Dr. Minshen Zhu will an der Technischen Universität Chemnitz (TUC) eine Mikrobatterie für „schlauen Staub“ („Smart Dust“) bauen. Die winzigen Energiespeicher sollen in Zukunft autarke Logikchips, Sensoren oder Mikroroboter antreiben. Dafür hat der aus China stammende Nachwuchs-Spitzenforscher nun vom Europäischen Forschungsrat ein Start-Stipendium („ERC Starting Grant“) über 1,5 Millionen Euro bekommen. Das hat die TUC heute mitgeteilt. Es handelt sich dabei um den allerersten „ERC Starting Grant“, den die Chemnitzer Uni bisher einwerben konnte.

Dr. Gabi Schierning forscht am IFW Dresden an thermoelektrischen Materialien und hat einen ERC Consolidator Grant erhalten, Foto: IFW Dresden

Millionenzuschuss für Energiesammler-Forschung in Dresden

Leibniz-Wissenschaftlerin will mit Nanotech Spezialwerkstoffe aufwerten, so dass sie aus Wärme mehr Strom machen. Dresden, 12. Dezember 2019. Sensoren und viele mobile Geräte sollen sich in Zukunft selbst mit Energie versorgen, ganz ohne Stromleitungen und Nachlade-Batterien. Thermoelektrische Mini-Generatoren können dafür zum Beispiel kleinste Temperatur-Unterschiede in der Außenluft in Strom verwandeln. Die Dresdner Wissenschaftlerin Dr. Gabi Schierning will durch Nanotechnologie nun die Energieausbeute solcher autonomen Stromsammler deutlich erhöhen. Damit Dr. Schierning diese Arbeit vorantreiben kann, hat der „Europäische Forschungsrat“ (ERC) ihr nun zwei Millionen Euro als Sonderstipendium zugesagt. Das hat das Leibniz-Institut für Festkörper und Werkstoffforschung (IFW) Dresden mitgeteilt, in dem die Wissenschaftlerin tätig ist.

Blick in den "Columbia Non-neutral Torus" an der Columbia Universität in New York. In solchen Stellerator-ähnlichen Anlagen in Greifswald will Pedersen extrem starke Magnetfelder für seine Antimaterie-Experimente erzeugen. Foto: IPP, Thomas Sunn Pedersen

Greifswald will Antimaterie und Materie zusammensperren

Am Ende bleiben nur Energieblitze Greifswald, 7. April 2017. Völlig Unvereinbares möchte der Physiker Professor Thomas Sunn Pedersen vom Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Greifswald zusammen einsperren: Er will Elektronen und Positronen in einem magnetischen Käfig einfangen und so ein Plasma Materie und Antimaterie erzeugen. Er hofft, dass es Stunden, vielleicht sogar Tage dauern wird, bis jedes Elektron ein Positron gefunden hat und sich beide gegenseitig in einem Energieblitz vernichten.

Volker Busskamp. Foto: CRTD

Europäischer Forschungsrat gibt 4,5 Millionen Euro für TU-Wissenschaftler

Stipendien fördern Forschung an Krebszellen, Nervenwachstum und Organikleuchten Dresden, 9. Dezember 2015. Der europäische Forschungsrat ERC hat für drei junge Wissenschaftler der TU Dresden sogenannte „Starting Grants“ (Forschungs-Anschubstipendien) im Umfang von insgesamt 4,5 Millionen Euro zugesagt. Das teilte die Uni heute mit. Prämiert werden damit Dr. Volker Busskamp, Dr. Jörg Mansfeld und Juniorprofessor Sebastian Reineke.

Prof. Michael Brand. Foto: CRTD

2,5 Millionen Euro für Hirnheil-Forschung in Dresden

Biologe Michael Brand mit ERC-Zuschuss ausgezeichnet Dresden, 30. Oktober 2015. Weil er dem menschlichen Gehirn beibringen will, sich ähnlich wie ein Zebrafisch-Hirn selbst zu heilen, hat der Dresdner Biologe Prof. Michael Brand vom Europäischen Forschungsrat ERC einen Forschungszuschuss über 2,5 Millionen Euro zugesagt bekommen. Solch ein „ERC Advanced Research Grant“ gilt als besondere Auszeichnung für Wissenschaftler, die außergewöhnliche Forschungsprojekte vorantreiben wollen.

Europäischer Forschungspreis für Dresdner Instituts-Chef Eckert

„ERC Advanced Grant“ ist mit 2,5 Mio. € dotiert Dresden, 28. September 2013: Für seine Arbeiten an sowohl hochfesten wie auch gut formbaren Hightech-Werkstoffen für Turbinen, Generatoren und andere Anlagen hat der Dresdner Wissenschaftler Prof. Jürgen Eckert nun einen mit 2,5 Millionen Euro dotierten Preis des Europäischen Forschungsrates ERC zugebilligt bekommen. Mit den Mitteln aus diesem „ERC Advanced Grant“ soll der wissenschaftliche Direktor des „Leibniz-Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung“ (IFW) Dresden die Entwicklung von metallischen Gläsern und nanostrukturierten Legierungen weiter vorantreiben, heißt es in einer IFW-Mitteilung.