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Europäischer Forschungsrat gibt 4,5 Millionen Euro für TU-Wissenschaftler

Sachsens Hightech-Gründer leiden unter Risikokapital-Lücken. Foto: Heiko Weckbrodt
Foto: Heiko Weckbrodt

Stipendien fördern Forschung an Krebszellen, Nervenwachstum und Organikleuchten

Dresden, 9. Dezember 2015. Der europäische Forschungsrat ERC hat für drei junge Wissenschaftler der TU Dresden sogenannte „Starting Grants“ (Forschungs-Anschubstipendien) im Umfang von insgesamt 4,5 Millionen Euro zugesagt. Das teilte die Uni heute mit. Prämiert werden damit Dr. Volker Busskamp, Dr. Jörg Mansfeld und Juniorprofessor Sebastian Reineke.

Volker Busskamp. Foto: CRTD
Volker Busskamp. Foto: CRTD

Dr. Busskamp ist Forschungsgruppenleiter am DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) und arbeitet an der Umprogrammierung von Stamm- in Nervenzellen.

Jörg Mansfeld. Foto: Jörg Mansfeld
Jörg Mansfeld. Foto: Jörg Mansfeld

Dr. Mansfeld ist Gruppenleiter am Biotechnologischen Zentrum der TU Dresden und spürt den Krebs-Auslösern im Zellzyklus von Organismen nach.

Sebastian Reineke. Foto: privat
Sebastian Reineke. Foto: privat

Juniorprofessor Reineke untersucht am TU-Institut für Angewandte Photophysik (IAPP) neuartige organische Leuchten, die Licht in zwei verschiedenen Farben abstrahlen können.

Biluminescence of an organic molecule from Sebastian Reineke on Vimeo.

Die ERC-Stipendien, die sich letztlich aus EU-Töpfen speisen, sollen jungen Wissenschaftlern helfen, innovative Forschungsansätze voranzutreiben.

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

Heiko Weckbrodt hat Geschichte studiert, arbeitet jetzt in Dresden als Wirtschafts- und Wissenschaftsjournalist und ist Chefredakteur und Admin des Nachrichtenportals Oiger. Er ist auch auf Facebook, Twitter und Google+ zu finden.

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