Alle Artikel mit dem Schlagwort: Energiekosten

Auch viele Reinigungsfrauen und -männer sind gar nicht angestellt, sondern arbeiten in Kleinstfirmen oder sind Solo-Selbstständige. Für solche Einzelkämpfer hat sich die Lage besonders stark verschlechtert. Abb.: Dall-E

Unter Solo-Selbstständigen mehren sich Existenzängste

Ifo-Geschäftsklima für Freiberufler und Kleinst-Unternehmen sackt weiter ab München, 14. November 2022. Freiberufler, Besitzer von Mini-Läden und andere Solo-Selbstständige schauen zunehmend pessimistisch in die Zukunft: Wegen Inflation und Energiekrise kürzen Privatpersonen wie auch Firmen viele Ausgaben, dadurch bekommen selbstständige Reinigungskräfte wie auch freiberufliche Künstler weniger Aufträge – und manch kleines Geschäft weniger Umsatz. Das Geschäftsklima in diesem Sektor hat sich daher erneut deutlich verschlechtert, meldet das Wirtschaftsforschungsinstut „Ifo“ aus München. Dessen „Jimdo-ifo- Geschäftsklimaindex“ fiel im Oktober auf minus 25,0 Punkte, nach minus 20,9 im September 2022.

Speziell gesichertes Cloud-Rechenzentrum der T-Systems. Foto: Telekom

Bitkom fordert Strompreis-Senkung für Rechenzentren

Betreiber sollen Abwärme in Fernwärme-Netze leiten Berlin, 26. April 2019. Die hohen hiesigen Stromkosten sorgen für Wettbewerbsnachteile für deutsche Rechenzentren. Mit Blick auf die Schlüsselrolle von Cloud-Diensten und anderen Dienstleistungen, die in Rechenzentren für die Digitalisierung erbracht werden, sei dies ein ernstes gesamtwirtschaftliches Problem für die Bundesrepublik. Darauf hat der Bitkom aus Berlin hingewiesen. Der Lobbyverband der deutschen Digitalwirtschaft fordert daher in einem Positionspapier Strompreis-Ermäßigungen für die Rechenzentren. Außerdem sollten die Wirtschaftspolitiker Anreize für Fernwärme-Netzbetreiber schaffen, die Abwärme von Rechenzentren in ihre Netze einzuleiten.

Eurokrise, Energiekosten und Fachkräftemangel: IHK Dresden erwartet schwieriges Jahr für Industrie

Industrieumsatz um 4,3 % gesunken Dresden, 3. April 2013: Die Dresdner Industrie sieht wegen der Euro-Krise und steigender Energiepreise einem schwierigen Jahr gegenüber. Bereits 2012 ist der Industrieumsatz um 4,3 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro gesunken. 2013 werde das verarbeitende Gewerbe das Umsatzniveau wohl halten können, aber mit sinkenden Erträgen kämpfen, schätzte Lars Fiehler ein, der Sprecher der Industrie- und Handelskammer (IHK) Dresden. Hinzu kommt der – teils hausgemachte – Fachkräftemangel vieler Firmen, dabei saugt Dresden auch das Umland leer.