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IHK Dresden fordert Ausbau der Bahnstrecke Dresden-Görlitz

Blick auf die Görlitzer Altstadt. Foto: Heiko Weckbrodt
Blick auf die Görlitzer Altstadt. Foto: Heiko Weckbrodt

Wirtschaftsvertreter verweisen auf hohe Bedeutung der Ost-West-Achse für die Zukunft der Lausitz

Dresden, 25. Juli 2024. Wirtschaftsvertreter haben vom Bund und der Deutschen Bahn einen Ausbau der Zugstrecke zwischen Dresden und Görlitz gefordert: „Als die wesentliche Ost-West-Achse in der Oberlausitz soll sie endlich ihrer Bedeutung im Fernverkehr und im Nahverkehr gerecht werden können“, appellierte Vize-Hauptgeschäftsführer Thomas Ott von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Dresden.

Kurz zuvor hatten Bund, Bahn und Sachsen den Ausbau und die Elektrifizierung von mehreren Bahnstrecken vereinbart, darunter der zwischen Cottbus und Görlitz. Dies sei ein großer Erfolg – doch für die Elektrifizierung der Strecke zwischen Dresden und Görlitz gebe es eben immer noch keine Finanzierungsvereinbarung, kritisierte die Kammer.

DZA-Mitgründer Christian Stegmann hat eine Vision: Ein großer Forschungscampus entlang der Neiße nahe am Görlitzer Stadtkern. Foto: Heiko Weckbrodt
DZA-Mitgründer Christian Stegmann hat eine Vision: Ein großer Forschungscampus entlang der Neiße nahe am Görlitzer Stadtkern. Foto: Heiko Weckbrodt

Hintergrund: Sachsen bemüht sich seit einiger Zeit verstärkt darum, die wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Verbindungen zwischen dem Freistaat, dem polnischen Teil von Schlesien und Böhmen zu verstärken. Zudem sind im Zuge von Kohleausstieg und Strukturwandel in Görlitz das Deutsche Zentrum für Astrophysik (DZA), ein Wasserstoff-Entwicklungscampus und weitere Forschungsaktivitäten geplant, für die voraussichtlich auch viele Wissenschaftler zwischen Dresden und Görlitz hin- und herpendeln dürften.

Autor: hw

Quellen: IHK DD, SSK, Oiger-Archiv

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger