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Sachsen zeigt sich als Spielemacherland auf der „Gamescom“

Impression von der Gamescon. Foto: Thomas Klerx für die Kölnmesse
Archivbild von der Gamescom. Foto: Thomas Klerx für die Kölnmesse

Leipzig/Köln, 12. Juli 2024. Sachsen präsentiert sich als Spielemacher-Land auf der Videospielmesse „Gamescom“ in Köln, die vor Jahren aus der Leipziger Spielemesse „Gamescon“ hervorgegangen war. Erstmals präsentiere sich der Freistaat dort mit einem Gemeinschaftsstand, teilte die Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS) mit.

„Dynamischer Teil der regionalen Kreativwirtschaft“

„Die Games-Branche in Sachsen ist ein junger, wachsender und dynamischer Teil der regionalen Kreativwirtschaft“, betonte der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD). „Insbesondere Leipzig und Dresden entwickeln sich zunehmend zu einem wichtigen Standort für die Spieleentwicklung.“

Die App "Katze Q" soll Mädchen für eine Quantenkarriere begeistern. Foto: qt.mat
Die App „Katze Q“ soll Mädchen für eine Quantenkarriere begeistern. Entwickelt wurde sie im Auftrag und mit den Physikern des Dresdner Forschungsclusters „ct.qmat“. Foto: qt.mat

In Sachsen residieren keine der großen Spiele-Macher von Top-Titeln für den Massenmarkt (mehr). Allerdings entwickeln viele Firmen und Wissenschaftszentren Gelegenheitsspiele, Hybridspiele, Lern-Apps, Gamification-Apps und ähnliche unternehmens- oder forschungsnahe Anwendungen. „Mitteldeutschland wächst als starker Standort für eine kreative Games- und XR-Wirtschaft“, unterstreicht Vorstandsvorsitzender Friedrich Lüder vom Branchenverband „Games & XR Mitteldeutschland“. „Insbesondere Sachsen ist dabei aufgrund seiner Digitalstrategie ein Dreh- und Angelpunkt im Transferdenken neuer Technologien in Industrie- und Handwerk.

Aussteller aus Sachsen

Aus dem Freistaat wollen sich folgende Unternehmen, Hochschulen, Verbände und Kommunen auf der „Gamescom“ in Köln präsentieren:

  • Bippinbits aus Radeberg,
  • Fusionplay aus Leipzig,
  • Games und XR Mitteldeutschland e.V. aus Leipzig
  • Vrketing aus Dresden,
  • Hochschule Mittweida,
  • Jan Forberg Games Development aus Leipzig,
  • Actrio Studio aus Leipzig,
  • Gecko Two aus Leipzig:
  • Schenker Technologies aus Leipzig,
  • Pandabee Studios aus Leipzig,
  • Mitteldeutsche Medienförderung (MDM) aus Leipzig
  • Stepheight aus Weimar,
  • Playinsight Studios aus Jena,
  • Moonlit Monitors UG aus Bernburg,
  • Joel Rehra aus Wernigerode,
  • Erickson, Kilian, Ruckel Goosegirlgames aus Weimar
  • Stadt Leipzig
  • Wireheadz Games Hub der Westsächsischen Hochschule Zwickau.

Autor: Oiger

Quellen: WFS, Oiger-Archiv

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Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger