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3D-Druck-Fabrik „Rapidobject“ in Leipzig erwartet Wachstumssprung

Ein 3D-Drucker erzeugt eine Skeletthand für die Medizinerausbildung. Foto: Heiko Weckbrodt
Ein 3D-Drucker erzeugt bei Rapidobject eine Skeletthand für die Medizinerausbildung. Foto: Heiko Weckbrodt

Chefin Wallasch erwartet 12 Millionen Euro Umsatz für 2026

Leipzig, 12. Juli 2024. Angesichts der starken Nachfrage für 3D-gedruckte Einzelanfertigungen und Kleinserien rechnet Rapidobject-Chefin Petra Wallasch bis 2026 mit 70 Prozent Umsatzwachstum in drei Jahren. Demnach würde der Umsatz ihrer Leipziger 3D-Druck-Fabrik von 2023 bis 2026 von knapp 7,1 Millionen auf dann rund zwölf Millionen Euro steigen.

Petra Wallasch mustert ein 3D-Druck-Bauteil. Foto: Tim Hard für Rapidobject
Petra Wallasch mustert ein 3D-Druck-Bauteil. Foto: Tim Hard für Rapidobject

Starke Nachfrage aus Auto-, Maschinen- und Elektronikindustrie für additiv erzeugte Bauteile

Wachstumsimpulse kommen laut Wallasch vor allem aus der Autobranche, der Elektronikindustrie und dem Maschinenbau. Ihr Unternehmen erzeugt aber auch Bauteile für Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt, Designer, Architekten und weitere Auftraggeber.

Die 3D-Fabrik von Rapidobject in Leipzig. Foto: Heiko Weckbrodt
Die 3D-Fabrik von Rapidobject in Leipzig. Foto: Heiko Weckbrodt

Gläserne 3D-Fabrik eingerichtet

Die gebürtige Leipzigerin hatte „Rapidobject“ im Jahr 2010 aus einem Reprografie-Unternehmen ausgegründet und sich auf 3D-Druck mit Kunststoffen und Metall spezialisiert. Der Betrieb beschäftigt inzwischen 38 Menschen, die Belegschaft soll in den nächsten Jahren weiter wachsen. Kürzlich hatte Wallasch den Betriebssitz an der Weißenfelser Straße in Leipzig in eine gläserne 3D-Manufaktur umgewandelt, in der Besucher additive Fertigungsverfahren anschauen und ausprobieren sowie an 3D-Druck-Kursen teilnehmen können.

Zuspruch bekam sie für dieses Projekt auch vom „3DDruck“-Verein: Solche privaten Initiativen könnten helfen, den wachsenden Vorsprung von China und Südkorea wieder zu verringern, hofft der Branchenverband. Er fordert zudem mehr politische Unterstützung für diese Schlüsseltechnologie.

Autor: hw

Quelle: Rapidobject

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger