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Datenspuren und Anarcho-Fest im Zentralwerk Dresden

Die "2Datenspuren 2019" in Dresden stehen diesmal unter der Devise "Patch gehabt". Abb.: C3D2
Die „2Datenspuren 2019“ in Dresden stehen diesmal unter der Devise „Patch gehabt“. Abb.: C3D2

Chaos Computer Club Dresden gibt Vorträge und Tipps rund um Computer, Datensicherheit und Digitalisierungs-Religionen

Dresden, 17. September 2019. Feministischer Hackerinnen, Problemlöser, Anarchisten und IT-Technologen bevölkern vom 20. bis 22. September 2019 das „Zentralwerk“ in Dresden: Zum einen lädt dort der „Chaos Computer Club Dresden“ (C3D2) zum Datenspuren-Festival „Patch gehabt“ ein, andererseits klingen in dem Komplex an der Riesaer 32 am Wochenende auch die „Libertären Tage Dresden” aus. Darauf hat Nerd Nobert alias Martin Christian hingewiesen.

Vieles erinnert im Zentralwerk in Dresden-Pieschen noch an die Zeit, als hier ein Teil der Druckerei "Völkerfreundschaft" konzentriert war. Foto: Heiko Weckbrodt
Der alte Eingang zum Zentralwerk in Dresden-Pieschen erinnert an die Zeit, als hier ein Teil der Druckerei „Völkerfreundschaft“ konzentriert war. Foto: Heiko Weckbrodt

Laien ausdrücklich eingeladen

„Auf Enthusiasten, IT-Experten, politisch Interessierte und Wissen-Suchende warten Vorträge, Workshops, Diskussion und spontane Diskussionen rund um Lösungen (Patches) nicht nur zu Problemen mit Soft- oder Hardware, sondern auch zur gesellschaftlichen und politischen Dimension der IT-Technologie“, verspricht der Nerd. „Zum Auftakt wird am Freitag Abend ab 20 Uhr der Podcast “Aufwachen!”live in Dresden zu Gast sein.“ Am Samstag gibt es unter anderem Tipps für den Fall, dass der eigene Computer gehackt wurde, Betrachtungen über „Digitalisierung als Religion“ und einen Vortrag über verborgene Botschaften in scheinbar belanglosen Plaudereien. Der Eintritt ist frei.

„Warum mich die DDR angekotzt hat“

Parallel zu den Datenspuren 2019 verraten die Akteure der „Libertären Tage“ beispielsweise am Freitag, „Warum mich die DDR angekotzt hat“, laden am Smastag zu einem feministischen Hackspace ein und richten am Sonntag ein anarchistisches Lesecafé aus.

Weitere Informationen über die „Datenspuren 2019“ und die „Libertären Tage“ finden sich unter folgenden Adressen:

and.notraces.net/libertare-tage-2019/

datenspuren.de/2019/fahrplan/index.html

Autor: hw

Quelle: C3D2, and.notraces.net

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger