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Werkstoff-Preis für Dresdner Laserspezialist

Andrés Lasagni (rechts) und Prof. Frank Mücklich (links) haben eine neue Methode gefunden, um mit Lasern sehr schnell Mikrostrukturen zu erzeugen.

Andrés Lasagni (rechts) und Prof. Frank Mücklich (links) haben eine neue Methode gefunden, um mit Lasern sehr schnell Mikrostrukturen zu erzeugen. Foto: Klingseisen, Berthold-Leibinger-Stiftung

Lasagni beeindruckte Fachgemeinde mit Laser-Nanostrukturen

Dresden/Thessaloniki, 7. Oktober 2017. Weil er eine Technologie mitentwickelt hat, die für mehr Hygiene in Krankenhäusern und weniger Spritverbrauch in Autos sorgen kann, hat der Dresdner Laserspezialist Prof. Andrés Lasagni den „Materials Science and Technology Prize 2017“ bekommen. Die Federation of European Materials Societies (FEMS) würdigte damit während der Konferenz „EUROMAT 2017“ (17. bis 22.09.2017) in Thessaloniki Lasagnis Beiträge zur Materialwissenschaft und Werkstofftechnik.

An der TU und am Fraunhofer IWS in Dresden tätig

Prof. Andrés Lasagni ist am Institut für Fertigungstechnik der TU Dresden tätig und leitet das „Center for Advanced Micro-Photonics“ (CAMP) am Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) in Dresden. Gemeinsam mit seinen Kollegen dort entwickelte er Verfahren, um Oberflächen per Laser mit raffinierten, kaum sichtbaren Nano-Strukturen zu überziehen. Je nach gewählter Struktur können dadurch zum Beispiel Krankenhaus-Klinken so verändert werden, dass an ihnen keine Keime anhaften, oder selbstsäubernde Scheiben entstehen. Solche Effekte können zwar auch durch Spezialschichten erzeugt werden, diese sind aber nicht so langlebig wie Nanostrukturen auf den Werkstoffen selbst.

Lasagni studierte Chemie in Argentinien, promovierte 2003 bis 2005 an den Universität des Saarlandes und hängte einen Postdoc-Studium an der Georgia Institute of Technology and the University of Michigan an. Seit 2008 ist ein in Dresden tätig.

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