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Umweltwächter rast ins All

Zweiter Sentinel-Satellit startet am Freitag vom ESA-Weltraumbahnhof

Französisch-Guiana, 2. April 2017. Um die globale Umweltverschmutzung von Küstengewässern und Seen zu überwachen, hat die europäische Weltraumagentur ESA das Sentinel-2-Programm (deutsch: Wächter) gestartet. Zwei Satelliten sollen unseren Planeten stetig überfliegen und dabei mit hochauflösenden Multispektral-Kameras Fotos von Wäldern, Meeren und Feldern schießen. Voraussichtlich am kommenden Freitag bringt eine Vega-Rakete den zweiten der beiden Erdtrabanten ins All. Das Zeitraffer-Video zeigt die Vorbereitungen für „Sentinel 2B“ auf dem ESA-Weltraumbahnhof in Französisch-Guiana.

Die künstlerische Visualisierung zeigt den Transport des Sentinel-2B-Satelliten in den Orbit. Visualisierung: ESA, Jacky Huart

Die künstlerische Visualisierung zeigt den Transport des Sentinel-2B-Satelliten in den Orbit. Visualisierung: ESA, Jacky Huart

Wächter-Duo soll auch bei Katastrophen helfen

Sentinel 2A war bereits im Juli 2015 in den Orbit geschossen worden. Mit seinem Bruder 2B ist das Überwachungssystem dann vollständig und kann mit der Dauerüberwachung der globalen Ökosphäre beginnen. Die dabei gewonnen Daten wollen die ESA-Experten auch für die Katastrophenhilfe, zum Beispiel nach Überschwemmungen und Vulkan-Ausbrüchen nutzen.

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