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Deutsche wollen Steuersenkung für eBücher

Eine ganze Bibliothek im Westentaschenformat: Immer mehr Deutsche lesen Bücher lieber eektronisch. Abb.: Bitkom

Abb.: Bitkom

Bitkom: Steuergefälle zwischen Papier- und eBüchern ist Innovationsbremse

Berlin, 19. November 2014: Eine große Mehrheit der Deutschen ist dafür, Papier- und elektronische Bücher (eBücher) steuerlich gleichzustellen. In einer Umfrage von „Aris“ und „Bitkom Research“ unter 2310 Bundesbürgern sprachen sich 87 Prozent dafür aus, den Mehrwertsteuer-Satz für eBooks als von 19 auf sechs Prozent zu senken – wie bei gedruckten Büchern. Das teilte der Hightech-Verband „Bitkom“ heute in Berlin mit.

5 % wollen dagegen höhere Steuern für analoge Bücher

Nur acht Prozent waren in der Umfrage dafür, die unterschiedlichen Steuersätze beizubehalten. Weitere fünf Prozent wollten, dass die Mehrwertsteuer für gedruckten Bücher auf den vollen Satz von 19 Prozent angehoben wird.

Verband fordert von Bund Angleichung

„Die Angleichung der Mehrwertsteuersätze von E-Books und gedruckten Büchern ist längst überfällig“, betonte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. „E-Books sind ein wichtiges Medium zur Förderung des Lesens und der kulturellen Bildung. Die Diskriminierung von E-Books gegenüber gedruckten Büchern muss beendet werden.“ Die unterschiedlichen Steuersätze in Deutschland hätten sich als „Innovationsbremse“ erwiesen und die eBücher hierzulande künstlich verteuert. Der Lobby-Verband hat nun ein Positionspapier veröffentlicht, in dem er seine Steuersenkungs-Forderungen an die Bundesregierung begründet. Autor: Heiko Weckbrodt

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