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Internet-Forensiker wird neue Studien-Disziplin

NSA liest mit: In weit größerem Umfang als bisher gedacht klinken sich anscheinend ausländische Geheimdienste in unsere E-Mails ein und verfolgen unsere Surfspuren im Internet, Foto: Heiko Weckbrodt (bearbeitet)

Foto: Heiko Weckbrodt (bearbeitet)

Hochschule Wismar bildet demnächst Anti-Cyberterroristen in Bachelor-Fernstudium aus

Wismar, 18. September 2014: Die wachsende Internetkriminalität gebiert einen neuen Studiengang: Künftig wird die Hochschule Wismar einen berufsbegeleitenden Bachelor-Fernstudiengang zum „Forensic Engineer“ (Internet-Forensiker) anbieten. Das hat das Fernstudienzentrum „WINGS“ der HS Weimar angekündigt.

Professionelle Beweissicherung im Netz erhofft

Die Projektpartner wollen damit eine Professionalisierung und höhere technologische Standards für die Beweissicherung im Netz erreichen. Ein Ziel sei die „passgenaue Ausbildung von Spezialisten für die Verbrechensbekämpfung im Internet“. Für den neuen Studiengang haben sich die Hochschule Weimar, WINGS sowie die PAN AMP AG Hamburg zusammengetan.

Ermittler scheitern oft noch an Internetkriminalität

Leider würden Kripo, Landeskriminalämter und andere Ermittlungsbehörden viel zu oft im Kampf gegen Betrug, Datendiebstahl und „Cyberterrorismus“ im Internet scheitern, argumentierten die Partner. „Die Arbeit der Ermittler leidet unter uneinheitlichen Verfahrensweisen, wenig belastbaren Standards in der Beweisaufnahme – und nicht zuletzt fehlenden Fachleuten, die über das notwendige Know-how im Kampf gegen Internetkriminalität verfügen.“ Dies solle sich durch die professionelle akademische Ausbildung von Profi-Internetforensikern ändern. hw

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