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Schwacher PC-Markt: Intel-Umsatz sinkt

Abb.: Intel

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Santa Clara, 17. April 2013: Weil der Boom der Tablettcomputer am Notebook-Markt nagt und vor allem auch die PC-Nachfrage schwächelt, macht Intel weniger Umsatz und Gewinn: Der US-amerikanische Prozessorhersteller mit Sitz in Santa Clara setzte im ersten Quartal 2013 „nur“ auf 12,6 Milliarden Dollar (9,6 Milliarden Euro) um, sieben Prozent weniger als vor einem Jahr. Der Gewinn sank laut Intel-Angaben sogar um 17 Prozent auf zwei Milliarden Dollar (1,5 Milliarden Euro).

Intel-Präsident Paul Otellini übte sich dennoch in Optimismus: „Inmitten eines schwachen Marktes hat Intel im ersten Quartal gut abgeschnitten“, betonte er. Neue Prozessorgenerationen für PCs, Tablettrechner und Computertelefone (Smartphones) sowie der Umstieg auf die leistungsfähigere und stromsparende 14-Nanometer-Technologie sollen den Umsatz in den kommenden Monaten wieder ankurbeln: Für das Gesamtjahr 2013 rechnet Otellini mit einem niedrigen einstelligen Umsatzwachstum.

Intel ist Marktführer in der Halbleiterbranche, daher gelten die wirtschaftlichen Ergebnisse des US-Konzerns als wichtiges Indiz für die gesamte Marktentwicklung. Dem Prozessorhersteller ist es allerdings bislang kaum gelungen, im lukrativen Tablet- und Smartphone-Markt Fuß zu fassen, der von ARM-Prozessorarchitekturen dominiert wird und – anderes als der PC-Markt – rasant wächst. Heiko Weckbrodt

Kategorie: Wirtschaft

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Heiko Weckbrodt hat Geschichte studiert, arbeitet jetzt in Dresden als Wirtschafts- und Wissenschaftsjournalist und ist Chefredakteur und Admin des Nachrichtenportals Oiger. Er ist auch auf Facebook, Twitter und Google+ zu finden.

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