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BSI rät zu Virus-Check: FBI schaltet am 9. Juli „DNS-Changer“-Server ab

Abb.: Luc Alquie/Wikipedia

Berlin, 16.6.2012: Nach einer neuen Galgenfrist durch das FBI hat das „Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik“ (BSI) deutsche PC-Nutzer noch einmal aufgefordert, ihre Rechner auf Befall durch die Schad-Software „DNS Changer“ zu überprüfen. Am 9. Juli 2012 will die US-Bundespolizei nämlich endgültig die beschlagnahmten Server der Internet-Kriminellen abschalten, die den Virus in Umlauf gebracht hatten. Infizierte Rechner können danach nicht mehr auf das Internet zugreifen.

Ein Check ist über die eigens dafür eingerichtete BSI-Seite dns-ok.de möglich. Zeigt der PC dort einen grünen Balken an, ist alles in Ordnung. Wird ein rotes Signal eingeblendet, ist der Computer vom „DNS-Changer“ befallen, der jegliche Versuche, Internetadressen aufzulösen, über die beschlagnahmten Rechner umleitet. In diesem Fall werden Infos angezeigt, wie das Problem zu lösen ist, versprach das BSI. Auch die Sicherheitsfirma Avira hat inzwischen ein Werkzeug gegen den „DNS Changer“ bereitgestellt.

Ursprünglich wollte das FBI die Server bereits Anfang März abschalten (Der Oiger berichtete), hatte diese Frist aber wegen der Vielzahl der manipulierten Rechner verlängert. hw

1 Kommentare

  1. Andrea sagt

    hi an den Autor des Weblogs,

    also ich brauche morgen nichts zu befürchten und meine Family auch nicht. Hier sind sämtliche Rechner seit heute gecheckt, sauber und auf Upgrade gesetzt. Daruner befinden sich zwei Linux-Rechner von mir (mein Laptop und mein stationärer Tower-PC). Auch meine kleine Windows-Maschine ist sauber und kann morgen wieder online gehen.

    Daher sage ich nur: wer nicht aufpasst, ist eben selber schuld. Linux schützt vor diesem Mist und wer Windows haben muss, sollte eben eine gescheite Security drauf haben. Ich rate da ganz ehrlich zu Kaspersky. Die aktuelle Version ist die 12er Version. Die gibt es auch als CBE-Version kostenlos und hat alle Features der kostenpflichtigen Version ebenfalls und von daher kann ich über diese Drohung lächelnd hinwegsehen.

    Gruß an den Autor des Weblogs
    von
    Andrea

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