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Intel will mit neuen Atomen bei Ultrabooks & Smartphones punkten

Ultrabook XPS 13. Abb.: Dell

Las Vegas, 11.1.2012: Bisher hat die x86-Prozessorarchitektur, wie sie Intel und AMD präferieren, im boomenden Markt für Computertelefone und Tablett-Rechner nur wenig zu melden – in iPad. Android-Smartphones und dergleichen dominiert die Stromspar-Architektur von ARM. Dies will Intel mit der Medfield-Plattform ändern, die auf einem neuen ATOM-Prozessor beruht. Intel-Chef Paul Otellini hat nun auf der Heimelektronikmesse „CES“ in Las Vegas ein erstes Atom-Tablet mit dem kommenden Betriebssystem „Windows 8“ vorgestellt.

Um im Smartphone-Markt einen Fuß in die Tür zu bekommen, ist Intel eine Kooperation mit der – kürzlich von Google übernommenen – Mobiltelefon-Sparte von Motorola eingegangen. Otellini präsentierte auf der CES ein darauf aufbauendes Referenz-Smartphone mit „Intel inside“.

Teils von den Atom-Plattformen, teils von Core-Prozessoren wird derweil die – von Intel selbst erfundene – neue Geräteklasse der „Ultrabooks“ (besonders leichte Laptops mit langer Akku-Laufzeit) angetrieben. Und hier konnte der Branchenprimus auch echte Starterfolge vermelden: „Mehr als 75 Ultrabook Systeme werden  in diesem Jahr von Industriepartnern erwartet“, teilte Otellini mit. So zeigte Dell auf der Messe sein erstes Ultrabook „XPS 13“ aus einer Alu-Carbon-Mischung mit sehr dünnem Bilschirm, dessen Akku fast neun Stunden am Stück halten soll. hw

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