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Amazon macht nun auch Verlagen Konkurrenz

Der neue Kindle Fire. Abb.: Amazon

Der neue Kindle Fire. Abb.: Amazon

New York/Seattle, 17.10.2011: Der Internetbuchladen Amazon – der sich längst zu einem Gemischtwarenhaus im Netz entwickelt hat – hat dem traditionellen Buchhandel in den vergangenen Jahren viel Marktanteil abgenommen. Nun sind anscheinend die Verlage an der Reihe, wie die „New York Times“ in ihrer Online-Ausgabe berichtet.

Demnach akquiriert Amazon derzeit aggressiv Autoren, die ihre Bücher direkt bei Amazon publizieren wollen, sei es nun als eBook oder in gedruckter Form. Anscheinend wolle das Unternehmen nicht nur unbekannten Autoren eine Publizierungsplattform bieten, sondern versuche auch, den etablierten Verlagen deren Autoren abzuwerben, um ein eigenes Bestseller-Programm aufzubauen, berichtet die Zeitung und zitiert einen Verlagsagenten: „Alle haben Angst vor Amazon: Als Buchladen bist du schon längere Zeit in Konkurrenz zu ihnen. Als Publizierer wachst du eines Tages auf und Amazon konkurriert auch mit dir. Und wenn du ein Verlagsagent bist, stiehlt Amazon dir das Mittagessen, denn es offieriert Autoren die Möglichkeit, direkt zu publizieren und dich auszuschließen.“

Die „New York Times“ verweist dabei auch auf Amazons neuen Tablettcomputer (und iPad-Konkurrenten) „Kindle Fire„, der von Amazon wohl als Dreh- und Angelpunk für neue Geschäftsmodelle gesehen werde.

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