Alle Artikel mit dem Schlagwort: Schulden

Stefan Kooths. Foto: IfW Kiel

IfW-Ökonom: Neue Regierung kann nicht mehr aus dem Vollen schöpfen

Verteilungskonflikte gewinnen wegen schrumpfender finanzieller Spielräume des Bundes an Schärfe Kiel, 27. September 2021. Ob nun Ampel, Jamaika oder Groko: Welche Regierung sich nach der Bundestagswahl auch immer bilden mag – sie wird weit geringere finanzielle Spielräume für teure Rettungsschirme und eigene Lieblingsprogramme haben als die vorherige. Das geht aus einer Einschätzung des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel hervor. „Das Wahlergebnis lässt Raum für einen marktwirtschaftlichen Aufbruch, zumal sich jede Regierung angesichts schwindender Wachstumskräfte unnötig teuren Interventionismus immer weniger leisten kann“, betont IfW-Konjunkturchef Prof. Stefan Kooths die Chancen und Risiken des nächsten Kabinetts.

Seit 1. Januar 2015 gilt in Deutschland ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 € pro Stunde. Foito (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Creditreform: Jeder zehnte Sachse ist überschuldet

Konsumrausch auf Pump führt für viele in die Schuldenfalle Dresden, 22. November 2017. Jeder zehnte Deutsche ist überschuldet, hat also mehr Schulden, als er oder sie begleichen kann. Das geht aus dem neuen Schuldneratlas 2017 des Finanzanalyse-Dienstleisters „Creditreform“ hervor. Die Schuldnerquote liegt indes in Sachsen (9,97 Prozent) und in Dresden (9,4) Prozent unter dem Bundesdurchschnitt (10,04 Prozent).

Foto: Heiko Weckbrodt

Aufstocker besonders oft überschuldet

Wiesbaden, 10. Juni 2015. Indirekt vom Staat subventionierte Billigjobs führen anscheinend besonders oft in eine Schuldenfalle. Das geht aus Berechnungen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden hervor. Demnach waren 6,7 % der überschuldeten Besucher von Schuldenberatungsstellen in Deutschland sogenannte „Aufstocker“. Damit lag ihr Anteil doppelt so hoch wie bei „normalen“ Berufstätigen (3 %).