Alle Artikel mit dem Schlagwort: SAP

Die Assistentinnen Julia Fries (l.) und Maria Steusloff schreiten die sanierten Gänge im neuen Dresdner Sitz voon Intelligence ab. Foto: Heiko Weckbrodt

Rechnerwolke statt Schoko: Itelligence zieht ins Schokopack-Hochhaus Dresden

Software-Firma „Itelligence“ bezieht nach 20 Millionen Euro teurem Umbau ein saniertes Zeugnis der DDR-Industriearchitektur Dresden, 26. Juni 2019. Wo einst DDR-Ingenieure Verpackungsmaschinen für Süßigkeiten entwarfen, digitalisieren heute Systemarchitekten die Müsliproduktion und designen Rechnerwolken („Clouds“) für Stahlwerke: Binnen zwei Jahren hat das Software-Unternehmen „Itelligence“ das ruinöse Schokopack-Hochhaus an der Breitscheidstraße saniert und zu seiner neuen Dresdner Niederlassung umgebaut.

Dresden will sich als Standort für Künstliche Intelligenz (KI) profilieren. Da darf ein elektronisches Stadtarchiv nicht fehlen. Fotos und Montage: Heiko Weckbrodt

Thin[gk]athon in Dresden: Wie die KI die Produktion anleiert

„Smart Systems Hub“ setzt auf neue Entwicklungs-Formate Dresden, 5. Juni 2019. Bei einem „Thin[gk]athon“ in Dresden spannen derzeit ambitionierte Informationstechnologen, Hacker und Nerds aus ganz Deutschland „Künstliche Intelligenzen“ (Kis) ein, um die Produktionsqualitäöt in Fabriken spürbar zu verbessern. Das hat der sächsische Technologieverbund „Smart Systems Hub“ mitgeteilt, der bereits zum zweiten Mal gemeinsam mit der Softwareschmiede SAP solch eine Mischung aus Ideenwerkstatt und Programmier-Marathon in Dresden ausrichtet.

Mirko Paul (r.) von SAP und Hub-Chef Michael Kaiser haben unter anderem gemeinsam einen Thin[gk]athon in Dresden organisiert. Damit wollen sie zeigen, wie neuartige Produkte für das Internet der Dinge in spontanen Netzwerk entstehen können. Foto: Heiko Weckbrodt

Digital-Hub Dresden braucht mehr Platz

Dresdner Tech-Verbund kommt erst langsam voran – und feilt an neuen Entwicklungs-Methoden Dresden, 11. März 2019. Der Dresdner „Smart Systems Hub“ wird voraussichtlich Ende 2019 in ein neues, größeres Domizil umziehen. Der Technologie-Entwicklungsverbund brauche mehr Raum, um beispielsweise neuartige unternehmens-übergreifende Forschungskonzepte zu erproben, erklärte Hub-Chef Michael Kaiser.

Der Dresdener "Smart Systems Hub – Enabling IoT" ist ein Zusammenschluss von Software-, Hardware- und Datenübertragungs-experten, die komplexe Lösungen für das Internet der Dinge entwickeln wollen. Grafik: Smart Systems Hub

Denk-Marathon in Dresden

Technologie-Verbund „Smart Systems Hub“ lädt kluge Köpfe ein, innovative Energie-Lösungen live zu entwickeln Dresden, 5. März 2019. So wie ein Mittag, Honecker & Co. die DDR-Bürger in den 1980ern mit CAD/CAM- und Megabit-Propaganda bombardierten, so bekommen die Deutschen heute allertagen von Politikern und Ingenieuren unter die Nase getrieben, dass ohne Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und das Internet der Dinge bald überhaupt nichts mehr geht. Was aber steckt eigentlich hinter diesen Schlagwörtern? Mit einem „Thin[gk]athon“ (deutsch etwa: Denk-Ding-Marathon) und einem Demonstrations-Laster führen Experten derzeit in Dresden vor und erklären, was all das bedeutet, wozu es gut ist und welchen Beitrag die Sachsen dabei zu leisten gedenken.

Die Modellfabrik ist als "Testbett" für das "industrielle Internet der Dinge" konzipiert. Abb.: HTW Dresden

SAP kooperiert mit Digitalknoten Dresden

Softwarekonzern und „Smart Systems Hub“ wollen gemeinsam digitale Experten ausbilden Dresden, 10. Dezember 2018. . Um den Mittelstand fit für das „Internet der Dinge“ zu machen, arbeiten der Walldorfer Software-Konzern SAP und der Verbund „Smart Systems Hub“ künftig enger zusammen. Eine entsprechende Koperationsvereinbarung haben heute SAP-Deutschland-Chef Daniel Holz und „Smart Systems Hub“-Geschäftsführer Michael Kaiser in der sächsischen Landeshauptstadt unterzeichnet.