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Prof. Yana Vaynzof. Foto: privat

Mehr „Lebenszeit“ für sparsame Solarzellen

Elektronikforscherin Yana Vaynzof übernimmt Chefposten an Dresdner Leibniz-Institut IFW Dresden, 16. Januar 2023. Viele Wissenschaftler und Ingenieure sagen den sogenannten Perowskit-Solarzellen glänzende Perspektiven voraus: Anders als bei klassischen Sonnenenergie-Sammlern aus Silizium verbraucht ihre Produktion wenig Energie und Rohstoffe, auch versprechen sie im Labor eine hohe Lichtausbeute. Allerdings halten sie nicht lange und brauchen bisher auch das giftige Schwermetall Blei. Diese Nachteile auszubügeln hat sich unter anderem die israelische Elektronikforscherin Prof. Yana Vaynzof auf die Fahnen geschrieben, die zuletzt am Zentrum für fortgeschrittene Elektronik Dresden (Cfaed) geforscht hat. Das Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW) Dresden hat sie nun als Direktorin für das IFW-Teilinstitut für neuartige Elektronik-Technologien berufen.

Illustration des Phasen-Heteroübergangs Autor: Jörg Bandmann, Pixelwg für die TU Dresden

Mehr Ausbeute für Solarzellen durch Kristallweiche

Dresdner Elektronikforscherin Vaynzof kristallisiert Perowskite unterschiedlich aus und kommt dadurch ohne Fremdatombeschuss aus Dresden, 11. November 2022. Eine Dresdner Elektronikforscherin hat womöglich einen neuen Dreh gefunden, um die Energieausbeute von Solarzellen zu verbessern. Dafür hat die Gruppe um Prof. Dr. Yana Vaynzof von der TU Dresden gezielt unterschiedliche Kristallstrukturen in sogenannten Perowskit-Zellen erzeugt, die als besonders preiswert und energiesparsam in der Herstellung gelten. Dadurch entstanden innerhalb der Cäsium-Blei-Iod-Verbindung Kristallübergänge, an denen sich Elektronen besonders leicht lösen und einen Stromzufluss auslösen – ganz ohne „Dotierung“, also ohne Beschuss mit Fremdatomen. Dies geht aus einer gemeinsamen Mitteilung des „Centers for Advancing Electronics Dresden“ (Cfaed) und des „Integrated Center for Applied Physics and Photonic Materials“ (IAPP) hervor, an denen die Forschung vorangetrieben worden sind.

Die künstlerische Darstellung veranschaulicht, was die Forscher immer wieder auf den Analyse-Landkarten ihrer Perowskite zu sehen glaubten: photonische Pferde. Grafik: Y. Vaynzof

Mit Perowskit-Pferden auf der Suche nach Super-Solarzellen

Forscher aus Dresden, Lund und Nowosibirsk entwickelt neue Analysemodelle Dresden/Lund/Nowosibirsk, 8. Juni 2021. Um die Energieausbeute neuer Perowskit-Solarzellen weiter in die Höhe zu treiben, haben Forschergruppen aus Sachsen, Schweden und Russland gemeinsam ein neues Analysemodell für eben diese Metall-Halogene (Perowskite) entwickelt. Das hat das „Zentrum für fortgeschrittene Elektronik Dresden“ (CFAED) mitgeteilt, das gemeinsam mit der Russischen Akademie der Wissenschaften in Nowosibirsk und der Uni Lund in Schweden an der Studie mitwirkte. Die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sind zuversichtlich, dass ihr Ansatz zu „noch effizienteren photovoltaischen Bauelementen führen“ wird, so CFAED-Forscherin Prof. Yana Vaynzof vom Lehrstuhl für „Neuartige Elektronik-Technologien“ an der TU Dresden.