Alle Artikel mit dem Schlagwort: Nvidia

Ein Waymo-Testfahrzeug auf Google-Basis bei einer autonomen testfahrt in den USA. Foto: Waymo

Erste fahrerlose Autos auf öffentlichen Straßen in den USA

Google-Ableger Waymo will autonom fahrende Taxis etablieren Chandler, 17. November 2017. Google macht ernst und bringt durch sein Spin-off „Waymo“ die ersten fahrerlosen Autos in den öffentlichen Verkehr. In einem 1000 Quadratmeilen großem Gebiet in Chandler, Arizona, fahren diese autonomen Autos ohne Fahrer auf öffentlichen Straßen. Waymo möchte damit Taxidienste anbieten und wirbt mit den geringen Kosten. Die Fahrtkosten für solch eine fahrerlose Taxifahrt sollen bei weniger als einem Drittel der Kosten für eine übliche Taxifahrt liegen.

Dr. Michael Bussmann leitet am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf eine Forschertruppe, die die komplexen Prozesse in Laser-Protonen-Beschleunigern für die Krebsbehandlung in Supercomputern simulieren. Foto: Heiko Weckbrodt

Supercomputer helfen im Kampf gegen Krebs

Forscherteam in Dresden simuliert mit Großrechnern neue Waffen gegen Tumore Dresden, 29. Dezember 2016. Um künftig kleinere und billigere Protonen-Beschleuniger für die Krebstherapie bauen zu können, simulieren Forscher vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) die Konstruktionsprinzipien und Abläufe dafür auf einem der weltweit schnellsten Supercomputer. Der heißt „Titan“ und steht im „Oak Ridge National Laboratory“ in den USA. Dieser Rechenriese kann die Wechselwirkung extrem kurzer Laserblitze mit über 100 Milliarden geladenen Teilchen, wie sie für die Protonentherapie gebraucht werden, vorab berechnen. Möglich machen dies 18 688 Tesla-Grafikprozessoren des US-Konzerns „Nvidia“ – und spezielle Programm-Codes, die Physiker und Informatiker aus Dresden geschrieben haben.

Blick in die Lithografie-Abteilung von Globalfoundries Dresden, wo wegen der Lichtempfindlichkeit der Chipscheiben immer Gelblicht herrscht. Foto: Dietrich Flechtner

AMD will Grafikchips bei Globalfoundries fertigen lassen

Auch Fab Dresden könnte Aufträge bekommen Sunnyvale/Dresden/New York, 4. Januar 2014: Die Globalfoundries-Fabriken in Dresden und New York können auf neue Aufträge von der ehemaligen Konzermutter AMD hoffen: Der US-Prozessor-Designer aus Sunnyvale will einen Teil seiner Grafikkarten-Chips bei Globalfoundries (GF) fertigen lassen. Einen entsprechenden Bericht des italienischen Portals „Bits & Chips“ bestätigte AMD-Sprecher Drew Prairie aus den USA auf Oiger-Anfrage indirekt. „Anfang vergangenen Jahres haben wir ein ergänztes Wafer-Lieferabkommen mit Globalfoundies angekündigt, in dem wir gesagt haben, dass wir Grafikprozessoren in deren Fabriken produzieren würden“, erklärte er.

Der Titan-Supercomputer in den USA wird demnächst über einem Simulationsprojekt aus Dresden schwitzen. Foto: ORNL/U.S. Dept. of Energy

US-Superrechner simuliert Dresdner Laserschwert gegen Hirnkrebs

„Titan“ hat neues Beschleuniger-Konzept aus Sachsen auf seine Top 6 gesetzt Dresden-Rossendorf/Oak Ridge, 26. November 2014: Dresdner Forscher haben mit ihrem Konzept, Hirnkrebs künftig mit neuartigen lasergetriebenen Protonen-Beschleunigern zu bekämpfen, das US-Energieministerium derart begeistert, das die Amerikaner den Sachsen nun einen „Titanen“ zur Seite stellen: Sie haben einem Team um Dr. Michael Bussmann vom Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) für 2015 Rechenzeit am weltweit zweitschnellsten Supercomputer versprochen, dem „Titan“ am Oak Ridge National Laboratory. Wie das HZDR mitteilte, hat haben die „Titan“-Besitzer das sächsische Simulationsprojekt sogar auf die Liste der „sechs Höhepunkte“ („Top 6 Highlights“) für das kommende Rechenjahr ihres Elektronenhirns gesetzt.

Planetarium aus der Grafikkarte

Fraunhofer und Nvdia entwickeln Panorama-Projektion aus dem PC Berlin, 2. Januar 2013: Fraunhofer-Forscher des Berliner „FOKUS”-Instituts haben gemeinsam mit dem Grafikchip-Designer Nvidia eine Technik entwickelt, die Panoramaprojektionen wie im Planetarium auch mit vergleichsweise kleinem Aufwand für breitere Kreise erschwinglich machen soll. Durch eine Treiber-Modifikation ist es demnach nun möglich, mit einer gewöhnlichen PC-Grafikkarte – und ohne zwischengeschaltete spezielle Geräte – mit Beamern verzerrungsfreie Bilder auf gekrümmte Leinwände beziehungsweise Kuppeln zu werfen.

Grafik-Hirne schauen in Sterne und Schmelzen

Dresden ist Hochburg in Europa für GPU-Computing Dresden, 17. Dezember 2013: Immer mehr Forscher weltweit setzen GPU-Supercomputer ein, um zu simulieren, welche Prozesse sich zum Beispiel in kosmischen schwarzen Löchern, in glühend heißen Schmelzen oder im Verkehrschaos urbaner Metropolen abspielen – und Dresden zählt in dieser noch jungen Disziplin zu den Hochburgen in Europa. Das hat Physiker Michael Bussmann vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eingeschätzt, der selbst solch eine darauf spezialisierte Nachwuchsforscher-Gruppe leitet. International mische Sachsen da ganz vorne mit, betonte er.

IBM setzt für Supercomputer auf Nvidias Grafikkraft

Denver, 19. November 2013: IBM will in seine Supercomputer künftig verstärkt Tesla-Grafikprozessoren von Nvidia einsetzen statt klassische Rechenprozessoren. So sollen die Funktionen der Tesla-Prozessoren – die eigentlich für Grafikkarten entwickelt wurden – in IBMs nächste Prozessorgeneration „Power8“ integriert werden, wie Nvidia und IBM heute zur Supercomputer-Konferenz in Denver mitteilten.

GTX 680: Nvidia startet Kepler-Grafikchips aus 28-Nanometer-Produktion von TSMC

Santa Clara/Taipeh, 22.3.2012: Kurz nach der Ankündigung von Globalfoundries (GF), in zwei Wochen mit der Produktion von 28-Nanometer-Prozessoren zu beginnen, hat Nvidia die ersten “Kepler”-Grafikchips auf den Markt geworfen – aus der 28-nm-Produktion von GF-Konkurrent TSMC in Taiwan. Dort lässt bereits Nvidia-Konkurrent AMD seine neuesten 28-nm-Grafikchips herstellen.