Alle Artikel mit dem Schlagwort: Kongress

Foto: Heiko Weckbrodt

Transplantationsmediziner beklagen Spenderorgan-Mangel

Jährlich sterben Hunderte auf der Warteliste / Rund 800 Experten zu Kongress in Dresden erwartet Dresden, 14. Oktober 2015. Die zu geringe Bereitschaft der Deutschen zur Organspende ist und bleibt das größte Problem für die Transplantations-Medizin in der Bundesrepublik: Allein im Jahr 2013 starben 965 Patienten, die zwar den Sprung auf eine der zentralen Wartelisten für Organ-Transplantationen geschafft hatten, für die aber nicht rechtzeitig ein Spenderorgan gefunden werden konnte. Dies wird auch eines der zentralen Themen zur „24. Jahrestagung der Deutschen Transplantationsgesellschaft“ (DTG) in Dresden sein. Die Veranstalter rechnen mit rund 800 Experten aus Deutschland und Europa, die vom 22. bis zum 24. Oktober 2015 im Dresdner Kongresszentrum über neue medizinische Fortschritte in der Organverpflanzung diskutieren wollen, aber eben auch über den Spendenmangel sowie die gesellschaftlichen, politischen und ethischen Rahmenbedingungen für die Transplantations-Medizin.

Der Biotech-Konzern Qiagen gründet in Dresden ein Joint Venture mit Biotype, das sich auf die Entwicklung von DNA-Analytikgeräten spezialisieren soll. Hier im Bild ist eine Labormitarbeiterin im Qiagen-Exzellenzzentrum für biologische Inhalte in Frederick, Maryland, zu sehen. Foto: Qiagen

Größter Biophysiker-Kongress tagt in Dresden

Veranstalter erwarten 1000 Forscher aus 50 Länder Dresden, 8. Juli 2015. Dresden ist ab dem 18. Juli Gastgeber des größten Biophysiker-Kongresses in Europa: Die „Deutsche Gesellschaft für Biophysik“ (DGfB) erwartet über 1000 Wissenschaftler aus 50 Ländern zum 10. Kongress der „European Biophysical Societies Association” (EBSA). Die Forscher wollen beispielsweise über den technologischen Einsatz winzig kleiner Biomotoren, höhere Auflösungen für Mikroskope, der Einsatz von computergestützten Massenbildverfahren, künstliche Zell-Chips und Beiträge zum Umweltschutz diskutieren – beispielsweise über Möglichkeiten, biochemische Prozesse einzusetzen, um überschüssiges Kohlendioxid zu binden.

Der Silicon Saxony Day in Dresden entwickelt sich immer zum Trendkongress mit internationaler Ausstrahlung. Foto: Silicon Saxony

„Silicon Saxony Day“ in Dresden rückt Internet der Dinge in den Fokus

Sächsischer Hightech-Verband rechnet mit rund 350 Teilnehmern Dresden. Welche Chancen sich selbst für kleinere Hightech-Firmen aus dem „Internet of Things“ (IoT), dem „Internet der Dinge“ eröffnen, wollen Manager und Entwickler aus der sächsische Hochtechnologie-Wirtschaft gemeinsam mit ihren europäischen Partnern beim „10. Silicon Saxony Day“ am 7. Juli 2015 im Internationalen Kongresszentrum Dresden ausloten. Schwerpunkte dabei sind Zukunftstrends wie die massenhafte Vernetzung von immer mehr mobilen Rechnern, Autos, Robotern und anderen Geräten, intelligente Fabriken und Verkehrsleitsysteme, aber auch neuartige Energiespeichersysteme, Leistungselektronik für die Energiewende und innovative Medizintechnik.

Bettina Bunge. Abb.: DMG

Dresden rückt als Kongress-Standort auf

Europäischer Städteverband wählt DMG-Chefin Bunge zur Vizepräsidentin Dresden/Turin, 5. Juni 2015. Dresden gewinnt als Gastgeber für Tagungen und Kongresse an Bedeutung und gehört inzwischen zu den zehn beliebtesten Kongress-Standorten in Deutschland. Das hat Bettina Bunge, die Chefin der Dresden Marketing GmbH (DMG) eingeschätzt. Sie wurde heute in Turin zur Vizepräsidentin für Industrietagungen im Vermarktungs-Verband „European Cities Marketing“ (ECM) gewählt.

Abb.: Hightech-Startbahn

200 Millionen Euro für ostdeutsche Hightech gesucht

Heute und morgen Investorentreff in Dresden Dresden, 14. Oktober 2014: Die Kapitalnachfrage von jungen ostdeutschen Hightech-Firmen bleibt hoch: 40 ausgewählte Unternehmen aus der Biotechnologie, Nanoelektronik, Materialforschung und anderen Hochtechnologie-Segmenten versuchen heute und morgen in einer „Innovationswerkstatt Kapital 2014“ in Dresden, Risikokapitalisten für ihre Geschäftsideen zu begeistern. Zusammen haben sie derzeit einen Finanzbedarf von aktuell rund 140 Millionen Euro angemeldet, weitere 60 Millionen Euro brauchen sie in einem weiteren Schub, wie die Organisatoren vom Dresdner Netzwerk „Hightech-Startbahn“ mitteilten.