Alle Artikel mit dem Schlagwort: Kohlendioxid

Abb.: ICOS

ICOS misst Europas Umweltbilanz aus

Auch TU Dresden ist an Ökoforschungs-Netz beteiligt Helsinki/Dresden, 20. November 2015. Institute aus acht europäischen Ländern wollen gemeinsam ein kontinentales Überwachungssystem für Europas Umweltbilanz aufbauen. Im Fokus des „Integrated Carbon Observation System“ (ICOS ERIC) werden vor allem die Kreisläufe von Kohlenstoff und Treibhausgasen stehen, teilte das wissenschaftliche Konsortium mit. Beteiligt ist auch die TU Dresden.

Savannen wie hier in Tansania nehmen insgesamt nur recht wenig von dem Kohlendioxid auf, das der Mensch vor allem durch die Verfeuerung fossiler Brennstoffe freisetzt. Sie verursachen aber - je nach Niederschlags-Menge - die Schwankungen in der globalen Kohlenstoffbilanz. Foto: Fritz/Heinrich

Kriegt die Savanne genug Regen, verbessert sich globale CO2-Bilanz

Wälder wirken als Riesenpuffer gegen Klimawandel Jena, 24. Mai 2015. Riesige natürliche Puffer sorgen dafür, dass der Klima-Wandel nicht so schnell voranschreitet, wie es Forscher früher mit Blick auf die Luftverpestung durch den Menschen berechnet hatten: Seit über 50 Jahren nehmen die Wälder und anderes Grünzeug rund um den Erdball mehr Kohlendioxid (CO2) auf, als sie wieder an die Luft abgibt. Den Großteil davon wird in tropischen Regenwälder und in Wäldern unserer Breiten per Photosynthese in Kohlenhydrate (Zuckerbasis) umgewandelt. Wieviel vom atmosphärischen CO2 pro Jahr aber tatsächlich „verzuckert“ werden kann, hängt entscheidend davon ab, ob es im jeweiligen Jahr in den Savannen und in den Buschländern auf der Erde geregnet hat. Das haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie aus Jena nun herausgefunden.