Alle Artikel mit dem Schlagwort: Flugzeugbau

So etwa kann ein "Digitaler Zwilling" für ein Flugzeug im Supercomputer aussehen. Abb.: DLR, CC3-Lizenz

Flugzeugforscher starten Petaflop-Supercomputer in Dresden

DLR will mit Cara virtuelle Zertifizierungen und Erstflüge für neue Jets möglich machen. Dresden, 31. Januar 2020. Um neue Flugzeuge vor dem ersten echten Start vorab in der virtuellen Realität auszutesten, setzen Luftfahrtingenieure auf moderne Supercomputer. Solch einen aufgerüsteten Hochleistungsrechner will das „Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt“ (DLR) am Mittwoch in Dresden offiziell in Betrieb nehmen. Den „Computer for Advanced Research in Aerospace“ (Cara) haben die Wissenschaftler und Techniker gleich neben dem Supercomputer der TU Dresden aufgebaut. Um den laufenden Betrieb des Rechenknechtes kümmert sich daher das „Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen“ (ZIH) der Dresdner Uni gleich mit.

So etwa soll das Forschungs-Flugzeug D-B 11 der TU Dresden aussehen. Visualisierung: Akaflieg

Junge Konstrukteure gehen in die Luft

Studententruppe Akaflieg konstruiert erstmals seit 55 Jahren wieder ein innovatives Flugzeug in Dresden Dresden, 24. Juli 2016. Erstmals seit über einem halben Jahrhundert entsteht wieder eine eigene innovative Flugzeugkonstruktion in Dresden. Anders als die 1959 abgestürzte „152“ aus DDR-Zeiten ist die „D-B 11“ allerdings kein großer Düsenflieger, sondern ein doppelsitziges Segelflugzeug mit 20 Metern Spannweite. Für dessen Konstruktion setzen die Studenten der „Akademischen Fliegergruppe“ („Akaflieg“) der TU Dresden moderne Faserverbundwerkstoffe ein. Und sie haben für ihre „D-B 11“ einen besonders Crash-sicheren Rumpf entworfen, der die Überlebens-Chancen von Pilot und Co-Pilot bei einem Absturz deutlich verbessern soll.

Auf der Hannovermesse zeigen Evico und Festo Supraleittechnik - hier ein simulierter, hermetisch abgeschlossener Reinraum ohne Schleuse, der durch die Felder von Supraleit-Magneten ferngesteuert wird. Foto: Festo

Dresdner Ingenieure wollen Flugzeuge mit Supraleit-Motoren antreiben

Konzept wird zur ILA vorgestellt Dresden/Berlin, 15. Mai 2014: Angesichts der starken Fortschritte in der Supraleit-Technik wollen Dresdner Ingenieure nun zusammen mit Partnern versuchen, Supraleit-Motoren zu konstruieren, die Leichtflugzeuge antreiben können. Entsprechende Konzepte werden die Forscher in der kommenden Woche auf der Flugzeugmesse „ILA“ in Berlin vorstellen. Solche Antriebe könnten leichter und leistungsfähiger als konventionelle Elektromotoren konstruiert werden und damit die Reichweite und Antriebskraft von Kleinflugzeugen vergrößern.

„152“: Der Düsenjet, an dem sich die DDR verhob

Russen waren nicht schuld – Autor Lorzenz erteilt Verschwörungstheorien eine Abfuhr Das Ende der zuvor propagandistisch exzessiv ausgeschlachteten DDR-Flugzeugindustrie war größtenteils selbstverschuldet und nicht so sehr durch äußere Zwänge. Zu diesem Schluss kommt der Chemnitzer Autor Holger Lorenz in seinem neuen Buch „Die Variante II des DDR-Jets ,Baade-152’“, der durch seine Quellenrecherchen und seine zahlreichen Publikationen zum Thema inzwischen wohl als der Experte schlechthin für das Projekt „152“ in Dresden zu betrachten ist. Bis heute kursierenden Verschwörungstheorien, laut denen die Sowjetunion den „kleinen Bruder DDR“ zum Abbruch des „152“-Programms gezwungen habe, um sich einen Konkurrenten für Tupolew, Iljuschin und andere SU-Flugzeugbetriebe vom Halse zu schaffen, erteilt er damit eine deutliche Absage.