Alle Artikel mit dem Schlagwort: Expansion

Oliver Uecke von Lipotype kümmert sich um die US-Expansion der Dresdner Biotech-Firma. Foto: German Accelerator

Buhlen um die Chance im Biotech-Mekka

Der lukrative US-Markt lockt junge Biotech-Firmen wie die Dresdner „Lipotype“ an. Damit solche Instituts-Ausgründungen im großen Teich nicht untergehen, helfen Lotsen vom „German Accelerator. Dresden/Boston, 13. November 2019. Ist von Digitalisierung und Globalisierung die Rede, denken viele erst mal an Jobverluste und andere negative Begleiter des weltweiten Wandels. Doch für kleine Unternehmen, die sich zum Beispiel gerade erst frisch aus einer Uni ausgegründet haben, ist die globale Vernetzung ein Riesenvorteil: Per Internet wird die ganze Welt zur erreichbaren Zielgruppe. Dadurch sind heute selbst Nischenprodukte rentabel, die früher keine Chance hatten, weil es für manch exotische Innovation einfach zu wenige potenzielle Käufer auf dem regionalen Markt der Gründer gab und gibt.

Die Rechenzentrum-Container von "Cloud & Heat" Dresden werden künftig in Tschechien in Serie produziert. v.l.n.r.: Miroslav Cerník, Sales Manager Foxconn - Nicolas Röhrs, CEO Cloud&Heat Technologies - Vladislav Král, Managing Director TradeDX - Dr. Marius Feldmann, COO Cloud&Heat Technologies Foto: Cloud & Heat

Rechenkraft aus dem Container

„Cloud & Heat“ Dresden sieht sich auf dem Sprung zum Großunternehmen Dresden, 24. Juli 2018. Beim Computerunternehmen „Cloud & Heat“ aus Dresden füllen sich die Auftragsbücher. Die Uni-Ausgründung wechselt daher in die nächste Liga: Mit neuem Geschäftsmodell und neuen Partnern startet das Unternehmen nun die Serien-Produktion von Computer-Containern. Diese mit Rechentechnik und Kühlsystemen ausgerüsteten Großbehälter lassen sich schnell und modular zu großen Rechenzentren auf fast jedem Ort der Welt zusammensetzen – und heizen „ganz nebenbei“ noch Häuser. Geplant ist zunächst ein Produktionsausstoß von 240 Supercomputer-Containern pro Jahr. Dies sei „ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung vom einstigen Start-up zu einem weltweit operierenden Unternehmen“, betonte „Cloud & Heat“-Chef Nicolas Röhrs.

Lebt und arbeitet inmitten seiner Segelschiffe: Professor Bernhard Irrgang von der TU Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Der Gedankensegler vom Elbhang

Technikphilosoph & Bastler: TU-Professor Irrgang lebt und arbeitet inmitten Dutzender Segelschiffmodellen, die ein Kapitel Menschheitsgeschichte erzählen Dresden, 19. Februar 2016. Der Dresdner Technikphilosoph Bernhard Irrgang lebt davon zu denken, zu lesen, zu schreiben und auch zu lehren. Besucht man ihn aber daheim, in seiner Bauhaus-Villa am Loschwitzer Elbhang, sieht der Besucher sofort, was sich der Philosoph als Ausgleich für die geistige Arbeit gesucht hat. „Schon als Kind wollte ich Kapitän werden“, sagt er – und die Konsequenz dieser Sehnsucht füllt inzwischen ganze Räume: Die Zimmer sind mit wunderschönen Schiffsmodellen vollgestellt, inmitten derer Irrgang in all seiner unübersehbaren Präsenz wie ein erfolgreicher Reeder thront. Einige sind meterlang, andere kaum größer als Spielzeug. Einige hat Irrgang von Grund auf selber gebaut, andere „nur“ auf eBay als Wracks ersteigert und dann repariert. „Für die größeren Holzmodelle brauch ich gut und gerne 1000 Stunden, um sie zusammenzubauen“, erzählt er.

Euklid sucht Kleb- und Treibstoff des Universums – NASA will mitmachen

Lagrange-Punkt 2, 24. Januar 2013: Die europäische Weltraumbehörde ESA will 2020 das Teleskop „Euklid“ ins All schießen, um eine der großen ausstehenden kosmologischen Fragen zu klären – und hat nun einen wichtigen Partner gefunden: Die NASA wird das Projekt mit modernen Infrarot-Detektoren und anderer Technik unterstützen, wie die Amerikaner heute mitteilten.

CEWE Color übernimmt Online-Druckerei Saxoprint

Dresden/Oldenburg, 3.2.2012: Der Oldenburger Fotoentwickler “CEWE Color” (europaweit zirka 2700 Mitarbeiter) übernimmt die Dresdner Online-Druckerei “Saxoprint“. Das teilten Saxoprint und CEWE mit. Über den Kaufpreis wollten beide Parteien nichts verraten. CEWE kündigte weitere Investitionen in den Standort Dresden an. Damit soll „Saxoprint“ auf „eine neue Stufe gehoben“ werden: Der Umsatz soll bis 2016 von derzeit 31,4 auf dann 100 Millionen Euro Umsatz steigen und es sollen rund 300 neue Jobs in Dresden entstehen.