Alle Artikel mit dem Schlagwort: Container

Im Alberthafen soll ein zweiter Trailerport entstehen, an dem Sattelauflieger rasch vom Straßenlaster auf den Güterzug verladen werden können. Foto: SBO

Hybrid-Transport auf Straße und Schiene gefragt

Im Alberthafen Dresden entsteht weiterer Schnell-Umladeplatz zwischen Lkw und Güterzug Dresden, 8. November 2023. Weil die Nachfrage nach hybriden Transporten auf Straße, Schiene und Wasser steigt, baut die „Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH“ (SBO) einen weiteren „Trailerport“ im Alberthafen Dresden. Diese Schnell-Umladestelle für Container kostet voraussichtlich fünf Millionen Euro und soll im Juni 2024 auf der Südseite des Hafens betriebsbereit sein. Das hat SBO-Chef Heiko Loroff angekündigt und das Bauprojekt nun gestartet.

Packwise: Millionen Augen überwachen die globalen Lieferströme

In Europa ist das Dresdner IoT-Unternehmen mit seinen Sensorboxen schon Marktführer – bald geht’s nach Amerika Dresden, 6. Oktober 2023. Weil die Nachfrage für Fracht-Ortungstechnik aus Sachsen international wächst, expandiert das Dresdner Unternehmen „Packwise“ (Eigenschreibweise: „Pack:wise“) im Jahr 2024 nach Nordamerika. Das hat Packwise-Mitgründer und Produktmanager-Chef Felix Weger angekündigt. „In Europa sind wir mit unserer Technik Marktführer“, sagt er. „Nun machen wir den nächsten Schritt.“ Wenn das Geschäft in den USA und in Kanada gut anlaufe, stehe danach der Weg nach Südamerika und später auch nach Asien offen.

Containerschiff. Foto: Thomas_G, Pixabay https://pixabay.com/de/users/thomas_g-7083/?utm_source=link-attribution&utm_medium=referral&utm_campaign=image&utm_content=56569

24 Containerschiffe vor Deutschland im Stau

IfW Kiel: Handel schrumpft stärker, als es die offiziellen Statistiken zeigen Kiel, 7. August 2022. Der Welthandel ist im Juni 2022 um 1,7 Prozent geschrumpft. In Deutschland und China lagen die Exportrückgänge sogar fast doppelt so hoch, nämlich bei 3,2 Prozent. Der russische Außenhandel schrumpft dagegen nur unterdurchschnittlich: Dem vom Westen sanktionierten Land gelingt es augenscheinlich immer besser, seine Im- und Exporte auf Asien zu verlagern. Das geht aus Berechnungen des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) Kiel hervor.

77,2 aller Industrieunternehmen (hellblauer Balken oben) beklagten bei einer Umfrage im Mai 2022 Nachschubprobleme. Die Lage differiert aber je nach Branche. Grafik: Ifo

Materialengpässe durch chinesische Hafensperren verschärft

Maschinenbau, Elektroindustrie und Autobau besonders von Lieferketten-Problemen betroffen München, 30. Mai 2022. Im Maschinenbau, in der Elektroindustrie, im Autobau und in weiteren Industriebranchen haben sich die Material-Engpässe weiter verschärft. Das hat das Wirtschaftsforschungsinstitut „Ifo“ aus München durch eine Unternehmens-Umfrage ermittelt. „Die Lieferketten stehen unter Dauerstress“, schätzte Ifo-Forscher Klaus Wohlrabe ein. „Die Schließung von Häfen in China hat für viele Unternehmen die Situation weiter verschlechtert.“

Die Packwise-Gründer Felix Weger (links), Gesche Weger und René Bernhardt (rechts) mit einem Flüssigkeits-Container. Foto: Christian Juppe für Packwise

„Packwise“ aus Dresden will Saftströme weltweit vernetzen

Junges Unternehmen entwickelt Ortungstechnik für Flüssigkeits-Container Dresden, 16. Juli 2019. Das junge Dresdner Unternehmen „Packwise“ will mit einem ungewöhnlichen Technikgespann die Obstsaft-Ströme um den Erdball nonstop orten und dafür sorgen, dass weniger Plastecontainer weltweit die Müllberge vergrößern. Dafür koppeln sie moderne Sensoren und den Uralt-Mobilfunk der 2. Generation, der aber eben weltweit fast überall anliegt.

Die Rechenzentrum-Container von "Cloud & Heat" Dresden werden künftig in Tschechien in Serie produziert. v.l.n.r.: Miroslav Cerník, Sales Manager Foxconn - Nicolas Röhrs, CEO Cloud&Heat Technologies - Vladislav Král, Managing Director TradeDX - Dr. Marius Feldmann, COO Cloud&Heat Technologies Foto: Cloud & Heat

Rechenkraft aus dem Container

„Cloud & Heat“ Dresden sieht sich auf dem Sprung zum Großunternehmen Dresden, 24. Juli 2018. Beim Computerunternehmen „Cloud & Heat“ aus Dresden füllen sich die Auftragsbücher. Die Uni-Ausgründung wechselt daher in die nächste Liga: Mit neuem Geschäftsmodell und neuen Partnern startet das Unternehmen nun die Serien-Produktion von Computer-Containern. Diese mit Rechentechnik und Kühlsystemen ausgerüsteten Großbehälter lassen sich schnell und modular zu großen Rechenzentren auf fast jedem Ort der Welt zusammensetzen – und heizen „ganz nebenbei“ noch Häuser. Geplant ist zunächst ein Produktionsausstoß von 240 Supercomputer-Containern pro Jahr. Dies sei „ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung vom einstigen Start-up zu einem weltweit operierenden Unternehmen“, betonte „Cloud & Heat“-Chef Nicolas Röhrs.