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IT-Eigenbetriebs-Chef Michael Breidung inspiziert das Rechenzentrum unterm Rathaus-Dach. Foto: hw/mb

Halbe Million Seelen unterm Rathausdach

Im neuen städtischen Rechenzentrum ist die ganze Dresdner Bürgerschaft vom Baby bis zum Greis abgespeichert Dresden, 8. Juli 2015. Es rauscht gewaltig unterm Dresdner Rathausdach. Ein Rauschen von einer halben Million Seelen. Oder. Um es etwas prosaischer zu sagen: In ihrem neuen Rechenzentrum bunkert die Verwaltung die Daten von allen Dresdnern – und ein bisschen mehr. „Hier sind Informationen über alle Bürger der Stadt drin“, sagt Rechenzentrum-Chef Jürgen Meier vom städtischen Eigenbetrieb für informationstechnologische (IT) Dienstleistungen. „Aber auch über Auswärtige, die in Dresden zum Beispiel einen Strafzettel bekommen haben.“ Einträge aus dem Einwohnermeldeamt sind da abgespeichert, wichtige Finanzdaten, Einträge vom Standesamt und vielen anderen Fachbehörden. Zudem werden die Kita-Platz-Vergabe und der städtische Internetauftritt von hier aus abgewickelt. Auch um den staatlich verordneten Schutz der Dresdner Jugend kümmern sich die Elekronenhirne unterm Dach: Sie überwachen beispielsweise, ob an den rund 7000 PCs, die in den Schulen der Stadt installiert sind, die Jugendschutz-Filter gegen schweinische Seiten im Netz brav funktionieren.