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Ein Wafer-Test im Globalfoundries-Werk Dresden, das schon heute als hochautomatisiert gilt. Der Chip-Auftrasgfertiger will diesen Automatisierungsgrad noch erhöhen. Foto: Globalfoundries

Chinas Weltmarkt-Anteil in Mikroelektronik wächst

Europa tritt derweil auf der Stelle Scottsdale/Santa Clara/Dresden, 28. Februar 2017. Während Europas Mikroelektronik auf der Stelle tritt, wächst das chinesische Gewicht in der globalen Halbleiter-Branche. Von allen Computerchips, die weltweit die Fabriken verlassen, produziert das Reich der Mitte inzwischen bereits jeden zehnten Chip – Tendenz: steigend. Dagegen sind die Europäer selbstgesteckten Ziel, ihren Weltmarktanteil in der Mikroelektronik von zehn auf 20 Prozent zu verdoppeln, weiter entfernt denn je: Nur noch 6,4 Prozent aller weltweit installierten Fertigungs-Kapazitäten für Halbleiter stehen auf europäischen Boden. Das geht aus einer Analyse des US-Marktforschungsunternehmens „IC Insights“ aus Scottsdale in Arizona hervor.

Wachstumstreiber Autoindustrie in Sachsen - hier ein Blick in die i8-Montage im BMW-Werk Leipzig. Foto: BMW

Deutsche Wirtschaft bleibt stark industriell geprägt

Wiesbaden, 8. April 2015: Vor allem seit den 1980ern sprechen Ökonomen von einem Trend einer wirtschaftlichen Verschiebung hin zum Dienstleistungssektor in den führenden Industriestaaten. Doch in Deutschland hat die Industrie ihre dominierende Rolle innerhalb der Wirtschaft über Jahrzehnte hinweg behauptet, wie aus einer Analyse des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden hervorgeht. Demnach hat die Industrie seit über 20 Jahren einen Anteil von 22 bis 23 Prozent an der Bruttowertschöpfung in Deutschland.

Deutsche Wirtschaft verdient jeden 6. Euro im Netz

Berlin, 9.8.2012: Das Internet gewinnt auch in Deutschland immer mehr an wirtschaftlicher Bedeutung: Die deutschen Unternehmen erlösen inzwischen 17 Prozent ihrer gesamten Umsätze im Netz. Das hat der Hightech-Verband “Bitkom” auf Basis von Daten der europäischen Statistikbehörde “Eurostat” ermittelt. Dabei stellte sich auch heraus, dass jede fünfte deutsche Firma Produkte oder Dienstleistungen online verkauft.

Europa hat die meisten Solaranlagen – „Groß-China“ produziert sie

Erstmals mehr Solar- als andere Kraftwerke installiert Paris/Dresden, 8.8.2012: Die „Energiewende“ ist bereits im vollem Gange: In Europa wurden – in Energieleistung gerechnet – im Jahr 2011 erstmals mehr Solaranlagen installiert als traditionelle Energieerzeugungstechnik wie Öl-, Gas- oder Kernkraftwerke. Das geht aus einer Analyse des „European Photonics Industry Consortium“ (EPIC) in Paris hervor. In Summe kamen auf dem Kontinent im vergangenen Jahr 40,6 Gigawatt Energiekapazität hinzu. 41 Prozent davon war Solartechnik – gefolgt von Windkraft mit 24 Prozent.

Ein Drittel mehr Smartphones verkauft

Berlin, 9.1.2012: Immer mehr Deutsche legen sich Computertelefone (Smartphones) statt gewöhnlicher Handys zu: Im vergangenen Jahr verkaufte die Branche 11,8 Millionen iPhones, Samsung-Smartphones und anderes Computertelefone, dies entspricht einem Plus von 31 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das geht aus Erhebungen des “European Information Technology Observatory” (EITO) hervor.

Hightechfirmen wollen Frauenquote erhöhen – jetzt fehlen nur noch die Frauen

Berlin, 4.12.2011: Bis 2020 soll der Frauenanteil im Hightechsektor um zwei Drittel auf 25 Prozent steigen. Im Top-Management haben dort Frauen bisher einen Anteil von drei Prozent, dieser soll auf knapp 17 Prozent steigen. Diese Ziele haben sich laut einer Umfrage des Verbandes “Bitkom” die Unternehmen in der informationstechnologischen und Kommunikations-Branche (ITK) gesetzt. Dahinter stehen vor allem wirtschaftliche und personelle Erwägungen. Ob diese Pläne allerdings realisierbar sind, ist fraglich, da derzeit noch zu wenige junge Frauen ITK-Berufe erlernen oder studieren.

1,2 Millionen neue Breitbandanschlüsse – TV-Kabel gewinnt Marktanteil

Berlin, 3.11.2011: Das TV-Kabel nimmt bei der Internetversorgung den Telefonleitungen Marktanteile ab: Innerhalb von zwei Jahren haben die Fernsehkabelnetzbetreiber ihren Anteil an den Breitbandanschlüssen von sieben auf nun elf Prozent gesteigert. Das teilte der deutsche Hightech-Branchenverband “Bitkom” in Berlin mit.

Deutsche bleiben Festnetz-Fans

Berlin/Brüssel, 9.10.2011: Während EU-weit in mehr als jedem vierten Haushalt nur noch per Handy telefoniert wird, bleiben die Deutschen dem Festnetz treu: Gerade mal zwölf Prozent der Handhalte haben keinen Festnetzanschluss und stützen sich ganz aufs Handy – damit hat sich dieser Anteil binnen vier Jahren um gerade mal einen Prozentpunkt erhöht. Das geht aus einer Umfrage der EU-Kommission unter 27.000 EU-Bürgern in 27 Ländern hervor.