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Auto liegt seit Corona wieder im Trend

Das Auto war 2021 wieder das dominante Reise-Verkehrsmittel. Grafik: Destatis
Das Auto war 2021 wieder das dominante Reise-Verkehrsmittel. Grafik: Destatis

Statistikamt: Flugzeug-Nutzung hat sich derweil halbiert

Wiesbaden, 18. Oktober 2022. Die Deutschen fahren wieder öfters mit dem Auto, aber fliegen weit seltener als früher mit dem Flugzeug. Das hat das statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden mitgeteilt. „Durch die Corona-Pandemie hat das Reisen mit dem Auto zuletzt weiter an Bedeutung gewonnen“, schätzen die Bundesstatistiker ein.

Anteil der Autoreisen von 59 auf 69 Prozent gestiegen

Laut ihren Erhebungen nutzten im Jahr 2021 etwa 69 Prozent der Menschen in Deutschland das Automobil für private oder dienstliche Reisen. 2019 waren es 59 Prozent. Dagegen halbierte sich der Anteil der Flugreisenden nahezu: von 17 Prozent im Vor-Corona-Jahr 2019 auf neun Prozent im Jahr 2021. Zugreisen lagen 2021 mit einem Anteil von 17 % auf einem ähnlichen Niveau wie 2019 mit damals 16 %. Andere Verkehrsmittel wie Schiffe und Reisebusse hatten sechs Prozent Anteil.

Zur Erinnerung: Die Regierungen von Bund und Ländern hatten während der Corona-Zeit zeitweise den Bus-, Straßenbahn- und Eisenbahnverkehr sowie Flugreisen stark reduziert beziehungsweise ganz verboten. Zudem stiegen viele Menschen für auf das Auto oder Fahrrad um, weil sie sich vor Ansteckungen fürchteten.

Für seine Erhebung hatte Destatis 178,2 Millionen Privat- und Geschäftsreisen mit jeweils mindestens einer Übernachtung im In- oder Ausland berücksichtigt.

Quelle: Destatis

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger