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Finale Baugenehmigung für Infineon-Chipfabrik in Dresden

Blick aus der Chefetage auf die Baustelle der Chipfabrik 4 von Infineon Dresden im März 2024. Foto: Heiko Weckbrodt
Blick aus der Chefetage auf die Baustelle der Chipfabrik 4 von Infineon Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresden, 30. Mai 2024. Infineon hat heute die finale Baugenehmigung für seine vierte Chipfabrik in Dresden bekommen. Das hat der deutsche Halbleiterkonzern mitgeteilt. Die fünf Milliarden Euro teure Fab soll 2026 produktionsbereit sein.

„Wir kommen beim Bau unserer hochmodernen Smart Power Fab in Dresden hervorragend voran. Dass wir voll im Zeitplan liegen, verdanken wir auch der sehr guten Zusammenarbeit mit den Behörden“, betont Rutger Wijburg vom Infineon-Vorstand. „Mit unserer strategischen Entscheidung, weiter in Dresden zu investieren, sichern wir die langfristige Zukunft des Standorts und stärken die Fertigungsbasis für Halbleiter in Europa.“

Im Schnitt haben Bauleute seit dem Start der Arbeiten täglich rund 8.000 Tonnen Erde abtransportiert. Insgesamt fiel ein Erdaushub von 450.000 Kubikmetern an, was dem Volumen von 180 Olympischen Schwimmbecken entspricht. Zwischengelagert wird die Erde unter anderem auf einem dafür vorbereiteten Platz in der Nähe der Autobahn-Anschlussstelle Dresden-Flughafen. Die 22 Meter tiefe Grube gleich nicht nur das natürliche Gefälle aus, sondern bietet vor allem auch eine feste Grundlage für die 150 bis 190 Zentimeter dicke Bodenplatte, die Vibrationen – etwa von vorbeifahrenden Straßenbahnen – auf ein Minimum reduzieren soll. Denn selbst minimale Erschütterungen können die sensible Halbleiterfertigung beeinträchtigen.

Quelle: Infineon

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger